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Vibe Coding auf dem Mac: Das richtige Setup für Anfänger
Vom Chatfenster zum echten Projekt: das minimale lokale Setup für eigene Apps, Skripte und Coding-Agenten auf dem Mac.
Artikel lesenVom Browser-Tool zur echten App: Kai und Trutz erklären Schritt für Schritt, wie du dein lokales Vibe-Coding Setup auf dem Mac einrichtest.
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Vom Chatfenster zum echten Projekt: das minimale lokale Setup für eigene Apps, Skripte und Coding-Agenten auf dem Mac.
Artikel lesenIn dieser Folge von Kontext.FM gehen Kai und Trutz den nächsten Schritt nach den Mikro-Tools im Browser. Sie beantworten die Frage, wie man eine echte Entwicklungsumgebung auf dem eigenen Rechner aufsetzt, um komplexere Projekte wie zeitgesteuerte Skripte oder Web-Apps mit Coding-Agenten umzusetzen. Dabei nehmen sie vor allem Nicht-Entwicklern die Angst vor dem Terminal und zeigen, dass man kein Profi sein muss, um mit moderner KI-Unterstützung Software zu bauen.
Die Themen dieser Episode:
Erwähnte Tools und Links:
[00:00:00] Moin Trutz!
[00:00:01] Kai, wir haben unser erstes Hörer-Feedback bekommen.
[00:00:03] Stark!
[00:00:04] Und zwar folgendes.
[00:00:05] Wir haben ja die Folge gemacht zum Thema Mikro-Tools im Browser.
[00:00:08] Das kam auch, glaube ich, bei vielen Leuten ganz gut an.
[00:00:11] Zumindest habe ich dann auch irgendwie hier untergehört.
[00:00:13] Ich habe das mal zum Anlass genommen, was Eigenes zu bauen.
[00:00:15] Es kam aber auch die Frage dann hoch, ja, wie mache ich denn jetzt den nächsten Schritt?
[00:00:19] Ich würde jetzt gerne raus aus diesem Browser-Tool rein, was wirklich Echtes bauen, Stichwort
[00:00:25] Vibe-Coding.
[00:00:26] Und da kommen ja viele Konzepte auf einen zu, die erst mal für den Außenstehenden,
[00:00:32] glaube ich, ein bisschen schwer zu verstehen sind.
[00:00:34] Und da kam dann auch unsere Idee auf, dazu mal eine Folge zu machen, mal so ein bisschen
[00:00:40] zu erläutern, was muss ich als Nächstes machen, wenn ich jetzt zum Beispiel mit Dateien
[00:00:43] auf meinem Rechner direkt arbeiten möchte?
[00:00:45] Ja, ich glaube, genau, das wird heute, wird ein bisschen die Herausforderung für uns,
[00:00:50] auf welcher Ebene besprechen wir das und wie gut erklären wir, was da wo im Terminal und
[00:00:56] in welchen Tools passiert, in einem Podcast, immer eine gute Idee, Dinge, die man eigentlich
[00:01:02] sehen müsste, nur auf der Tonspur zu erklären.
[00:01:05] Aber lass uns das gerne versuchen, das heißt, Mikro-Tools, nochmal Blick zurück, wir sind
[00:01:11] im Chatfenster bei Claude oder ChatsGPT oder unserer Lieblings-KI Gemini oder wo auch immer
[00:01:20] und lassen die eine HTML-Datei bauen, womit wir dann einfach im Browser Dinge tun können.
[00:01:26] Wenn die Folge dich gehört hat, legen wir die natürlich nochmal ans Herz, dann nochmal
[00:01:32] reinzuhören, denn damit kommt man schon auf jeden Fall relativ weit.
[00:01:36] Genau, wo man dann natürlich nicht weiterkommt ist, wenn man dann spätestens, wenn man irgendwas
[00:01:40] haben möchte, was zeitgesteuert läuft, das heißt, jeden Morgen irgendwelche Dinge abrufen
[00:01:45] und mir eine Zusammenfassung geben oder was auch immer, das ist schwierig.
[00:01:48] Man kann es nicht gemeinsam nutzen, das heißt, wenn wir beide jetzt ein Tool haben wollen,
[00:01:53] wo wir gemeinsam Dinge machen, das funktioniert mit so einem Mikro-Tool tatsächlich nicht.
[00:01:57] Und viele Sachen, wo es dann tiefer geht, wir haben ja schon gesagt, nur eingeschränkter
[00:02:01] Zugriff auf Dateien und all solche Dinge, das heißt, es gibt schon, wenn man da tiefer
[00:02:07] geht, so ein paar Themen, wo man sagt, naja, eigentlich bräuchte ich dann auch mal ein
[00:02:10] richtiges Tool.
[00:02:11] Und ich glaube, heute wollen wir einfach mal versuchen, so Schritt für Schritt da durchzugehen.
[00:02:15] Was braucht man denn auf einem Rechner, tatsächlich, wenn man nicht selber Softwareentwicklerin
[00:02:22] oder Softwareentwickler ist, sich aber traut, was braucht man, um dann tatsächlich dazu
[00:02:26] zu kommen, dass man mit einem Coding-Agenten, Vibe-Coding-Style tatsächlich eine Software
[00:02:32] baut?
[00:02:33] Genau.
[00:02:34] Und wie du hast es schon angesprochen, das ist, glaube ich, nicht ganz trivial, es werden
[00:02:35] jetzt viele nerdige Fachbegriffe kommen und ich glaube, unser Anspruch ist heute auch
[00:02:40] nicht, das im Detail in die Tiefe zu erklären, sondern wir wollen euch einfach mal einen
[00:02:44] Überblick geben, dass ihr wisst, wie bestimmte Dinge vielleicht einzuordnen sind.
[00:02:48] Und wir haben uns auch überlegt, wir wollen die Folge vielleicht in zwei Teile teilen,
[00:02:52] nämlich die erste Folge geht so ein bisschen, was muss ich bei mir irgendwie alles lokal
[00:02:55] installieren, damit so ein Skript oder irgendeine kleine Mini-App bei mir lokal läuft.
[00:03:00] Und wahrscheinlich machen wir dann noch mal einen Teil 2, wo wir sagen, okay, jetzt läuft
[00:03:04] es bei mir, was muss ich als nächstes tun, um das Ganze auch vielleicht einer gewissen
[00:03:08] Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, sei es Freunden, Bekannten oder halt ein ganzes
[00:03:13] Team etc. etc.
[00:03:14] Also das wollen wir so ein bisschen trennen, weil das Zweite hat dann auch nochmal wiederum
[00:03:18] eine eigene Komplexität.
[00:03:19] Heute geht es eigentlich darum, wie komme ich dahin, dass ich mir lokal ein kleines Skript
[00:03:25] bauen kann, was irgendwas auf meinem Rechner tut.
[00:03:28] Ich glaube, das ist so ein bisschen die Idee.
[00:03:30] Genau.
[00:03:31] Und wie gehen wir vor?
[00:03:34] Wo fangen wir an?
[00:03:35] Ich glaube, das, was man tatsächlich braucht, ist, erst mal ein bisschen mutig mit dem Terminal
[00:03:42] zu sein.
[00:03:43] Wir sind beide auf einem Mac unterwegs.
[00:03:47] Wir haben Windows vor einiger Zeit verlassen und ich bin immer froh, wenn ich damit nichts
[00:03:51] zu tun habe.
[00:03:52] Das heißt, heute können wir auch vor allem erklären, wie es auf einem Mac tatsächlich
[00:03:56] funktioniert.
[00:03:57] Aber ähnliche Dinge funktionieren auch auf Windows.
[00:04:01] Im Zweifel mal Cloud fragen, wie man die Dinge, die wir heute ansprechen, tatsächlich
[00:04:05] auf Windows macht.
[00:04:06] Und dann geht das auch.
[00:04:07] Genau.
[00:04:08] Vielleicht geben wir am Anfang mal so einen ganz kleinen Überblick, was wir eigentlich
[00:04:11] erreichen wollen heute.
[00:04:13] Denn wir wollen ja erst mal so kleine Programme erstellen und Programme sind erst mal nichts
[00:04:17] anderes als Textdateien, die auf deinem Rechner liegen.
[00:04:21] So, das ist der erste Schritt.
[00:04:23] Dann müssen die aber auch irgendwie ausgeführt werden, denn eine reine Textdatei kann erst
[00:04:27] mal nichts.
[00:04:28] Das heißt, was wir dann als Nächstes tun, ist eine sogenannte Laufzeitumgebung installieren.
[00:04:33] Das klingt jetzt kompliziert, ist aber letztlich nichts anderes.
[00:04:36] Wir brauchen irgendeine Form von Programmiersprache, die diesen Code dann ausführen kann, die
[00:04:39] weiß, was sie damit zu tun hat und am Ende, dass da irgendwas passiert.
[00:04:43] Das ist so der zweite Schritt.
[00:04:44] Dann erklären wir vielleicht so ein bisschen, okay, wenn ich jetzt nicht alles selbst entwickeln
[00:04:47] will, man kann sich ja vieles, das hatten wir ja auch schon bei den Mikrotools mal ganz
[00:04:51] kurz angesprochen.
[00:04:52] Es gibt ja schon viele fertige Bibliotheken, die ich einfach in mein Programm einbeziehen
[00:04:56] kann.
[00:04:57] Das sind sogenannte Abhängigkeiten oder Pakete.
[00:05:00] Da gehen wir dann vielleicht ganz kurz drauf.
[00:05:02] Und wie gesagt, das Thema bis dahin, bis das Thema Hosting, würden wir dann heute vielleicht
[00:05:08] mal ausklammern.
[00:05:09] Also wie mache ich es anderen verfügbar?
[00:05:10] Aber was wir natürlich auch zeigen wollen, ist, wie installiere ich mir vielleicht einen
[00:05:14] Texteditor, der fürs Programmieren geeignet ist?
[00:05:16] Also wie kann ich nachher diese Sachen ändern?
[00:05:18] Und was wir vielleicht auch kurz beschreiben müssen, ist, wie bekomme ich denn jetzt unseren
[00:05:23] Codingagenten ran und welchen soll ich denn da vielleicht nehmen?
[00:05:25] Welche gibt es überhaupt?
[00:05:26] Das sind so, glaube ich, so die großen Bausteine, auf die wir mal eingehen und du hast es eben
[00:05:32] schon gesagt, man kommt da, glaube ich, am sogenannten Terminal nicht vorbei.
[00:05:37] Das ist letztlich eine Oberfläche, mit der man mit dem eigenen Computer in Form von Textbefehlen
[00:05:42] interagiert.
[00:05:43] Kann man das beschreiben, Kai?
[00:05:44] Genau.
[00:05:45] Das ist, glaube ich, auch das, was man immer sieht, wenn in Funk und Fernsehen über Hacker
[00:05:50] gesprochen wird.
[00:05:51] Die sitzen irgendwie mit Kapuzenpulli an irgendeinem Bildschirm und da flackert dann irgendwelcher
[00:05:57] Text in so einem Terminal herum.
[00:05:58] Aber tatsächlich ist das die Befehlszeile.
[00:06:02] Das gibt es auch auf Windows, kommst du auch im Zweifel hin, wenn du dann Dinge machen
[00:06:06] musst, die etwas anders sind, dann landest bei Windows auch im Zweifel auf so einer Kommandozeile.
[00:06:11] War ja früher mal der Zugang zu so Rechnern halt und macht man ja heute, heute ist das
[00:06:16] immer noch der Weg, wenn du mit Servern interagierst oder so, loggst du dich halt da ein und hast
[00:06:19] da nicht so ein schönes clicky-bunty Oberfläche, sondern einfach nur ein Terminal, wo du Befehle
[00:06:26] in eine Zeile eingeben kannst.
[00:06:28] Das ist so.
[00:06:29] Zurück zu den Wurzeln eigentlich.
[00:06:31] Genau.
[00:06:32] Und wenn man halt ein bisschen tiefer gehen will, was die Tool-Entwicklung angeht, dann
[00:06:39] ist das eigentlich das, wo man mit umgehen muss.
[00:06:43] Man muss auch ein bisschen Respekt davor, ist glaube ich gut, weil der Terminal führt
[00:06:48] Befehle aus und wenn ich ihm sage, lösche alle Dateien in diesem Verzeichnis, dann macht
[00:06:53] er das so.
[00:06:54] Dann ist im Zweifel, gibt noch ein bisschen, für manche Dinge braucht man ein bisschen
[00:06:59] mehr Rechte als für andere und so, da gibt es nochmal Sicherheitsabfragen, aber generell
[00:07:03] ist das eine Umgebung, wo das ausgeführt wird, was man als Befehl da reinpackt und
[00:07:08] deshalb sollte man Respekt haben.
[00:07:10] Man braucht keine Angst davor zu haben, sondern Respekt.
[00:07:12] Das heißt, auf Mac einfach mal Terminal-App öffnen, ist ganz normal, standardmäßig
[00:07:16] installiert, dann bekommt man typischerweise so einen schwarzen Hintergrund mit weißer
[00:07:21] Schrift, wo man anfangen kann zu tippen und dann gibt es so Standardbefehle, Change Directory
[00:07:28] oder List Directory und all solche Dinge.
[00:07:30] Das heißt, es gibt so ein paar Befehle, die man irgendwie schon kennen muss, was aber
[00:07:35] auch dann total gut funktioniert, sind so Sachen, dass man auch so Schnittstellen einfach
[00:07:41] testen kann.
[00:07:42] Das heißt, man kann so Curl-Befehle machen, irgendwas runterladen von einer Webseite oder
[00:07:47] sich so eine Schnittstelle mal angucken, ob das funktioniert, was man da gebaut hat.
[00:07:52] Das heißt, eigentlich auch eine sehr, sehr gute Umgebung, um viel zu testen tatsächlich.
[00:07:58] Ja, und das machen wir auch, um erstmal so ein paar Dinge zu installieren.
[00:08:02] Ich glaube, später müssen wir vielleicht auch nochmal zurück ins Terminal, um so ein
[00:08:05] paar Programme dann auch auszuführen oder auch zu starten, denn auch das passiert jetzt
[00:08:09] nicht zwingend in so einer, wie du sagst, Clicky-Bunty-Oberfläche, sondern das passiert
[00:08:12] dann meistens auch auf dem Terminal.
[00:08:14] Aber am Anfang wollen wir jetzt erstmal so ein paar Dinge installieren, die vielleicht
[00:08:17] von Haus aus noch nicht auf dem eigenen Rechner verfügbar sind.
[00:08:21] Das Schöne an macOS, du hast es eben schon erwähnt, wir nutzen das beide, ist, dass macOS
[00:08:26] schon viele Dinge von Haus aus mitbringt, aber andere Sachen auch nicht.
[00:08:30] Und da wollen wir erstmal sicherstellen, dass alles das, was wir später brauchen,
[00:08:34] auch auf dem eigenen Rechner vorhanden ist.
[00:08:36] Und irgendein cleverer Entwickler hat sich dafür noch eine Vereinfachung ausgedacht,
[00:08:40] um schnell erforderliche Software, die von vielen genutzt wird, zu installieren.
[00:08:44] Und das ist ein Tool speziell auch fürs Terminal, das nennt sich Homebrew sowie Hausbrauerei,
[00:08:49] wenn man es mal so sprichwörtlich übersetzen möchte.
[00:08:52] Und da kann man dann einfach mit ganz einfachen Befehlen sich Dinge nachinstallieren, die
[00:08:57] man dann vielleicht für den Anfang auch braucht.
[00:08:59] Man gibt dann einfach nur ein BREW, neues Wort, install, neues Wort, was will ich haben?
[00:09:03] Und dann hat man das eigentlich relativ schnell da.
[00:09:07] Und das Erste, was man sich, wir haben es ja eben schon so erwähnt, wir brauchen so
[00:09:11] ein paar Laufzeitumgebungen, um Dinge laufen zu lassen.
[00:09:14] Und so typische Programmiersprachen oder Skripte von heute laufen entweder in Python, und dafür
[00:09:20] brauchen wir halt die Python Laufzeitumgebung oder die laufen in Javascript Streckstreck
[00:09:25] TypeScript und die Laufzeitumgebung dafür wiederum heißt Node.js.
[00:09:30] Damit kann man praktisch Javascript auch auf dem Server laufen lassen und nicht nur in
[00:09:34] zum Beispiel unseren Micro Tools im Browser.
[00:09:37] Und das sind so die beiden großen Welten.
[00:09:39] Es gibt natürlich noch viele, viele andere, die wir heute aber unerwähnt lassen wollen
[00:09:43] für speziellere Anwendungen.
[00:09:44] Aber wenn man die beiden hat, dann kommt man schon sehr, sehr, sehr weit, würde ich sagen.
[00:09:48] Alles andere sind dann vielleicht eher Spezialfälle.
[00:09:50] Aber mit diesen beiden Sachen ist man schon sehr gut aufgestellt.
[00:09:54] Und wann nimmt man jetzt was?
[00:09:55] Das ist ein bisschen schwer einzuordnen.
[00:09:57] Python hat sicherlich seine Stärke im Bereich Backend Machine Learning.
[00:10:00] Man kann aber auch ganze Backends bauen für Web-Anwendungen.
[00:10:03] Node.js ist sehr stark natürlich auch im Bereich Frontend, kommt ja auch ursprünglich
[00:10:08] da so ein bisschen her, hat sich aber auch seinen Weg ins Backend irgendwie geebnet.
[00:10:12] Kann man also auch eigentlich machen.
[00:10:14] Gibt ja keine Richtige und kein Falsch.
[00:10:15] Ich würde einfach mal beides installieren und seid ihr auf jeden Fall gut aufgestellt
[00:10:18] und kommt dann später nicht in eine Situation, wo das eine oder das andere vielleicht fehlt.
[00:10:22] Ich glaube, das wäre so der allererste Schritt.
[00:10:24] Und du hast es eben schon gesagt.
[00:10:25] Terminal klingt jetzt erst mal alles ein bisschen wirr.
[00:10:27] Das Gute ist aber, dass sich so Tools wie Chats GPT, die Coding-Agenten alle sehr, sehr
[00:10:31] gut im Terminal auskennen und euch die entsprechenden Befehle da auch geben können, um die Sachen
[00:10:37] entsprechend auch zu installieren oder auch Fehler, die bei der Installation entstehen,
[00:10:41] dann auch zu beheben.
[00:10:42] Das ist tatsächlich auch etwas, was heute durch die ganzen Chat-Agenten deutlich einfacher
[00:10:49] nochmal ist, auch wenn man irgendwelche Spezialsachen installieren will.
[00:10:53] Früher war das halt viel Suchen in irgendwelchen Foren und gucken, ob das jetzt funktioniert
[00:10:57] oder nicht.
[00:10:58] Heute kann man Cloud sagen, was man installieren will.
[00:11:01] Man kriegt die Befehle, man bekommt die Befehle und kann die Fehler direkt auch pasten in
[00:11:06] das Chatfenster und bekommt dann das, was man korrigieren muss.
[00:11:09] Das heißt, wo stehen wir jetzt?
[00:11:11] Als ersten Schritt Homebrew installieren.
[00:11:12] Das ist einfach im Web brew.sh, also b-r-e-w.sh ist die Homepage.
[00:11:18] Da steht auch, wie man es installiert.
[00:11:19] Das heißt Homebrew installieren auf dem eigenen Rechner und dann, hast du gesagt, Node und
[00:11:24] Python.
[00:11:25] Das sind so die beiden gängigsten.
[00:11:27] Ich glaube, wenn man Tim Prittler fragen würde, der würde eher Alex hier nehmen für alles,
[00:11:33] was man tut.
[00:11:34] Ich wollte es nicht erwähnen.
[00:11:35] Genau.
[00:11:36] Aber das ist ein guter Einstieg.
[00:11:38] Python ist auch eine sehr weit verbreitete Sprache und ist auch gut zu lernen, wenn man
[00:11:43] dann tatsächlich mal in den Code schauen möchte und nicht nur reinen Webcoding-Modus
[00:11:48] hat, wo man eigentlich nicht mehr in den Code selber guckt, sondern eigentlich nur den Chat
[00:11:53] mit dem Agenten als Programmierumgebung nimmt.
[00:11:56] Aber Python ist auch sehr, sehr anfängerfreundlich.
[00:11:59] Das heißt, da kann man reinschauen, da versteht man, was eine Funktion ist und was eine Schleife
[00:12:03] ist und all solche Sachen.
[00:12:04] Deshalb ist das, glaube ich, auch ein ganz guter Einstieg hier.
[00:12:08] Das heißt, Node und Python, damit kommt man eigentlich schon richtig weit.
[00:12:10] Und die beiden haben halt auch ein sehr starkes Ökosystem.
[00:12:13] Was heißt Ökosystem?
[00:12:14] Da haben sich halt schon viele andere Programmierer Dinge überlegt, die man sich dann einfach
[00:12:18] dazu holen kann.
[00:12:19] Das gilt sowohl für Node.js als auch für Python.
[00:12:22] Wirklich viele starke Bibliotheken.
[00:12:23] Vielleicht noch ein Tipp zum Thema Homebrew.
[00:12:25] Das passiert mir auch häufiger.
[00:12:26] Wenn man Homebrew das erste Mal installiert, dann sollte man am Ende, sagt er einem ganz
[00:12:30] zum Schluss der Installation, kopiere jetzt nochmal schnell diese beiden Befehle hier
[00:12:33] und führe sie aus, damit Homebrew in deinem sogenannten Pfad landet.
[00:12:37] Das ist der Pfad.
[00:12:38] Das sind Bereiche, wo dann das Betriebssystem automatisch nachguckt, wenn du irgendwas aufrufst.
[00:12:43] Dann muss man sich nicht immer den kompletten Pfad merken, wo was liegt, sondern kann es
[00:12:46] von überall aus aufrufen.
[00:12:47] Und man möchte eigentlich, dass Homebrew auch von überall aus erreichbar ist.
[00:12:51] Und ich glaube, das passiert nicht automatisch, zumindest nicht immer.
[00:12:53] Das muss man einmal noch sicherstellen.
[00:12:55] Das heißt, wenn ihr mal in das Problem kommt, dass plötzlich dieser Brew-Befehl nicht mehr
[00:12:59] funktioniert und er sagt, kenne ich nicht.
[00:13:00] Ihr wisst aber, ihr habt es installiert, dann liegt es meistens daran, dass das Programm
[00:13:03] dann nicht irgendwie automatisch auffindbar ist.
[00:13:05] Ich glaube, das ist vielleicht noch so eine typische Stolperfalle, wo man dann denkt,
[00:13:08] Mist, jetzt habe ich es doch gerade installiert, warum klappt das jetzt nicht?
[00:13:10] Gerade wenn man das Terminal einmal schließt und wieder aufmacht, dann hat er irgendwie
[00:13:12] alles vergessen und dann sollte man sicherstellen, dass das im Pfad landet.
[00:13:16] Das vielleicht nochmal so als kleiner Tipp.
[00:13:17] Und was die Laufzeitumgebungen angeht, fand ich damals auch immer sehr verwirrend, gerade
[00:13:22] wenn man anfängt, ist diese ganzen Programmiersprachen, die entwickeln sich ja regelmäßig weiter.
[00:13:27] Das heißt, da kommen neue Versionen auf den Markt.
[00:13:29] Aber jetzt bei Node.js sind wir glaube ich gerade bei Version 24 in der Long-Term-Service-Version.
[00:13:36] Python, keine Ahnung, drei Punkt, sagst du mir, ich weiß es nicht.
[00:13:40] 14, 15, 16, 17, 18, ich weiß es nicht genau.
[00:13:42] Und immer wieder kommen neue Versionen raus, die haben neue Features, da kann man plötzlich
[00:13:48] Sachen mitmachen.
[00:13:49] Dann passen sich die Pakete und die ganzen Abhängigkeiten an diese neuen Versionen an
[00:13:53] und dann funktionieren aber vielleicht diese neuen Sachen nicht mit irgendwelchen alten
[00:13:56] Python-Versionen.
[00:13:57] Das ist so ein bisschen tricky, wo man eigentlich immer gucken muss, auf welcher Version bin
[00:14:00] ich denn hier gerade?
[00:14:01] Was brauche ich denn hier?
[00:14:02] Und da haben sich ja auch sogenannte Paket-Manager durchgesetzt, deswegen auch bei Node.js ist
[00:14:08] es ja npm oder pmpm.
[00:14:10] Da kann man auch auf verschiedene Versionen gehen, ganz gezielt, wenn man weiß, ich brauche
[00:14:14] jetzt für dieses Paket unbedingt Node.js Version 22 oder es gibt diesen sehr, sehr
[00:14:18] schönen Python-Package-Manager, uv beschrieben, ich weiß gar nicht, wie man es ausspricht,
[00:14:23] wahrscheinlich im Englischen, der stellt halt sicher, dass man wirklich da so eine eingeschlossene,
[00:14:29] wie soll man es beschreiben, so konsistente Abhängigkeiten aufbaut, sodass alles wiederum
[00:14:33] zusammenpasst.
[00:14:34] Auch wenn ich vielleicht irgendwann mal Python intern upgrade, bin ich dann bei dem Projekt
[00:14:38] sicher immer in dieser einkonsistenten Version.
[00:14:40] Das ist, glaube ich, für den Anfänger ein bisschen schwer zu verstehen und auch gerade,
[00:14:43] wenn man da in Probleme läuft.
[00:14:45] Ihr seid da nicht allein.
[00:14:46] Ich glaube, das Problem haben alle irgendwie einmal durchgelaufen, das Gute ist aber, wenn
[00:14:48] man die Fehlermeldung, die man dann vielleicht einmal hat, einfach in den Coding-Agenten
[00:14:52] schmeißt und sagt, kannst du mir das mal lösen, dann weißt du in der Regel auch, was
[00:14:54] zu tun ist.
[00:14:55] Das ist vielleicht so ein bisschen, was am Anfang alles so ein bisschen, finde ich persönlich,
[00:14:58] so ein bisschen kompliziert ist, aber wenn man es einmal durchschaut hat, dann ist es
[00:15:01] handhabbar.
[00:15:02] Ja, und tatsächlich, man muss es fast noch nicht mal durchschaut haben, sondern einfach
[00:15:07] wissen, die drei Befehle, die man ständig nutzt und dann ist auch gut, so.
[00:15:12] Man braucht das, das ist alles ein bisschen tricky, aber ja, der Coding-Agent ist dein
[00:15:16] Freund und sagt dir, was du tun musst.
[00:15:18] Das heißt, Homebrew installieren, Package Manager für Node.js ein für Python und dann
[00:15:26] kann es eigentlich schon losgehen.
[00:15:27] Dann kann es losgehen, genau.
[00:15:28] Wir haben es eben schon gesagt, wenn man was programmieren will, dann schreibt man eigentlich
[00:15:31] nur reine Textdateien, die irgendwo auf dem Laufwerk liegen und wenn man sich die anschauen
[00:15:36] möchte, da haben sich eigentlich sogenannte Code-Editoren bewährt, weil die stellen dann
[00:15:42] den Code auch direkt schön dar, bringen direkt ein paar Funktionen mit, die das Ändern von
[00:15:46] dem Code entsprechend etwas einfacher machen, sind aber letztlich auch nur aufgebohrte Texteditoren.
[00:15:51] Also wer noch Notepad kennt von Windows oder ich weiß nicht, wie das äquivalent auf Mac
[00:15:55] heißt, Textedit oder irgendwelches, Kern ist es das Gleiche.
[00:15:59] Wir ändern einfach nur Text in einer einfachen Textdatei, aber es gibt halt, wie gesagt,
[00:16:03] diese Code-Editoren, die da sehr, sehr mächtig sind und Microsoft hat einen sehr bekannten
[00:16:07] rausgebracht, der nennt sich VS Code, ist kostenlos, kann man sich also runterladen,
[00:16:11] einfach installieren, sehr mächtiges Tool.
[00:16:13] Das kann man, glaube ich, empfehlen.
[00:16:15] Darauf aufbauend hat er eine neue Firma, die jetzt, glaube ich, auch von Elon Musk gekauft
[00:16:19] wurde, Cursor entwickelt.
[00:16:21] Cursor ist praktisch VS Code mit integrierten Coding-Agenten.
[00:16:25] Da hat zwar Microsoft auch was gebaut mit Copilot, aber das sind so, glaube ich, die
[00:16:29] beiden großen, wie man so schön sagt, IDEs, die integrierten Developer Environments, die
[00:16:36] man sich da installieren kann.
[00:16:37] Und dann kann man mit diesen Textdateien eigentlich sehr einfach und sehr komfortabel umgehen.
[00:16:41] Das ist vielleicht am Anfang auch ein bisschen erschreckend, wenn diese Oberfläche aufgeht.
[00:16:44] Lohnt sich, glaube ich, aber langfristig sich damit mal anzufreunden, um vielleicht auch
[00:16:49] kleinere Änderungen dann irgendwann auch mal selbst zu machen.
[00:16:51] Das ist, glaube ich, auf jeden Fall die Empfehlung, die ich empfehlen kann.
[00:16:56] Genau.
[00:16:57] Wenn man dann anfängt, sage ich mal, so erste Programme zu entwickeln, dann lohnt es sich
[00:17:01] auch nochmal zwei Sekunden drüber nachzudenken, wo lege ich die denn ab?
[00:17:04] Und bei Mac ist es ja so, dass man da, hat ja jeder Nutzer so sein eigenes Home Directory,
[00:17:12] sein eigenes Benutzerverzeichnis.
[00:17:13] Und ich mache es zum Beispiel immer so, ich lege da immer ein Verzeichnis an, das heißt
[00:17:16] Code.
[00:17:17] Und da liegen alle meine Projekte drin, pro Projekt dann immer ein Unterverzeichnis und
[00:17:21] da arbeitet man drin.
[00:17:22] Also ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, immer pro Projekt mindestens ein Verzeichnis
[00:17:26] anzulegen.
[00:17:27] Ich würde euch auch empfehlen, dieses nicht unbedingt in iCloud abzulegen oder nicht unbedingt
[00:17:32] in Dropbox.
[00:17:33] Da kann man dann mal so ein bisschen in Probleme laufen, was so Synchronisierungen etc. angeht,
[00:17:38] sondern macht das am besten außerhalb.
[00:17:40] Natürlich macht es sich irgendwann mal Sinn, auch über Backups Gedanken zu machen, aber
[00:17:43] ich glaube, ich würde erstmal davon Abstand halten, sondern legt das einfach in euer Benutzerverzeichnis
[00:17:47] rein.
[00:17:48] Macht euch ein Überverzeichnis, wo eure gesamten Projekte drin sind und dann pro Projekt ein
[00:17:53] Unterverzeichnis.
[00:17:54] Das vielleicht nochmal so als kleiner Praxistipp.
[00:17:58] Ich kann ja schon mal einen kleinen Ausblick geben, wenn man ein Backup der Software haben
[00:18:04] möchte und vielleicht auch eine Versionierung, dann geht es in Richtung Git, GitHub, so Versionsverwaltung
[00:18:10] und das ist dann eher der Ort, wenn man sagt, ich habe da Entwicklungsprojekte, die sind
[00:18:14] mir aber wichtig.
[00:18:15] Dann ist das nicht der Weg, die irgendwie in Dropbox zu synchronisieren, sondern dann
[00:18:20] gibt es da Wege, die für ein Backup sorgen, aber gleichzeitig auch dabei helfen, Nachvollziehbarkeit
[00:18:26] und Versionen und solche Dinge besser zu managen.
[00:18:30] Genau, und auf Git gehen wir vielleicht auch nochmal im Detail in der nächsten Folge ein.
[00:18:33] Haben wir bewusst heute rausgenommen, um die Komplexität jetzt nicht zu groß zu machen,
[00:18:37] aber es ist glaube ich auch ein wesentlicher Baustein nachher, wenn es auch darum geht,
[00:18:41] Code zu teilen oder auch zu sichern.
[00:18:43] Ja, bei mir, also mein Webcoding-Start war auch mit Cursor.
[00:18:47] Das war eigentlich so der, glaube ich, der Weg für viele, die dann Visual Studio Code,
[00:18:54] also VS Code, dann mit Cursor zusammen genutzt haben.
[00:18:58] Da hat man noch sehr, am Anfang noch sehr händisch, glaube ich, gearbeitet.
[00:19:03] Es war ein sehr guter Assistent und das hat sich dann eigentlich immer mehr dazu entwickelt,
[00:19:07] dass man gar nicht mehr so richtig im Code selber gearbeitet hat, sondern viel Detaillierter.
[00:19:14] Es ist auch immer noch ein guter Start, glaube ich.
[00:19:16] Es ist immer noch ein mehr, es entwickelt sich auch immer mehr bemächtiger Software,
[00:19:19] geht auch, glaube ich, weg von dieser klassischen Code-Ansicht hinmehr.
[00:19:22] Ich will eigentlich nur mit diesem Chat-Interface arbeiten und ich glaube auch als kostenloser
[00:19:26] Nutzer kann man damit schon was erreichen.
[00:19:28] Ich hoffe, ich liege da jetzt nicht ganz falsch, aber Cursor entwickelt ja mittlerweile auch
[00:19:31] seine eigenen Modelle, kann die entsprechend auch günstiger anbieten.
[00:19:35] Ich glaube, also auch im kostenlosen Plan kann man da schon so ein bisschen was machen.
[00:19:37] Und wenn nicht, dann sind auch die kostenpflichtigen Pläne jetzt nicht unbezahlbar, kostet, glaube
[00:19:42] ich, 20 Dollar im Monat, um da schon mal so ein bisschen loszulegen.
[00:19:45] Und dann hat man eigentlich beides schon mit einem erschlagen, hat man auf der einen Seite
[00:19:48] diese Entwicklungsumgebung, sprich, man kann Text ändern, aber hat auch den Coding-Agenten
[00:19:53] direkt integriert.
[00:19:54] Wenn ich jetzt nur VS Code installiere, dann brauche ich in der Regel noch, wenn ich jetzt
[00:19:59] nicht Copilot nutzen möchte, noch einen Coding-Agenten und vielleicht geben wir da mal kurz einen
[00:20:03] Überblick, welche Coding-Agenten sich da aktuell am Markt etabliert haben.
[00:20:08] Kai, welchen nutzt du denn gerade?
[00:20:09] Genau, ich habe mit Cursor angefangen, habe dann auch GitHub Copilot.
[00:20:16] Das war ein Agent, den wir auch bei uns relativ früh nutzen konnten.
[00:20:22] Das war eine kurze Phase, aber eigentlich bin ich dann vor einiger Zeit bei Cloud Code
[00:20:30] eingestiegen und bin damit auch dann komplett im Terminal gelandet.
[00:20:33] Wenn ich Cloud Code nutze, dann auch übers Terminal, können wir vielleicht gleich mal
[00:20:36] darauf eingehen.
[00:20:38] Und seitdem nutze ich nicht mehr viel anderes.
[00:20:41] Codex von OpenAI soll sehr gut sein.
[00:20:45] Ich habe es tatsächlich selber lange nicht ausprobiert.
[00:20:48] Ich weiß nicht, hast du Codex mal benutzt?
[00:20:50] Genau, ich nutze auch beides, also Cloud Code und Codex, kann ich gleich nochmal erzählen,
[00:20:55] in welcher Reihenfolge.
[00:20:56] Aber das sind, glaube ich, so die beiden großen, wie du sagst.
[00:20:58] Also einmal Cursor sozusagen, das ist so ein bisschen gemixt.
[00:21:02] Aber die beiden klassischen Coding-Agenten, die größten, glaube ich, sind Codex von
[00:21:07] OpenAI und Cloud Code von Entropiq.
[00:21:10] Es gibt natürlich noch so ein paar Projekte, auch im Open-Source-Bereich wie OpenCode oder
[00:21:14] Py.dev. Das sind auch Coding-Agenten, wo man dann aber auch praktisch nochmal ein Modell
[00:21:18] damit irgendwie anbinden muss.
[00:21:20] Und Codex, die arbeiten natürlich dann mit den Modellen von OpenAI, Cloud arbeitet dann
[00:21:24] natürlich, oder Cloud Code arbeitet dann mit den Modellen von Entropiq.
[00:21:27] Und das ist bei vielen so ein bisschen Geschmacksfrage.
[00:21:30] Aber ich glaube gerade Cloud Code hat mit Fable 5 ja nochmal so richtig Rückenwind
[00:21:35] bekommen. Codex hat gerade jetzt die Modelle GPT 5.6
[00:21:39] Sol rausgebracht, auch ein sehr starkes Modell.
[00:21:43] Und es ist ein bisschen am Ende bei vielen auch so eine Geschmacksfrage, witzigerweise,
[00:21:47] was angeht, wie die Modelle sich verhalten, wie
[00:21:52] sie arbeiten. Manche sind eher, also man beschreibt, glaube ich, Fable häufig
[00:21:57] so, kann sehr gut mit großen Code-Basen umgehen, versteht Zusammenhänge sehr gut,
[00:22:02] sehr schnell, ist ein guter Software-Architekt.
[00:22:04] Codex ist sehr effizient dafür, vielleicht deutlich schneller, schafft die gleiche Arbeit
[00:22:08] mit weniger Tokens, ist ein guter Arbeiter.
[00:22:10] Also Leute haben da auch unterschiedliche Geschmäcker tatsächlich.
[00:22:13] Und klar, man lässt das beides auch manchmal gegen so typische Tests durchlaufen.
[00:22:18] Da schneiden beide aber gut ab.
[00:22:19] Überlegt mal, vielleicht habt ihr ja auch schon ein Chats GPT-Abo.
[00:22:22] Wenn ihr das habt, ein kostenpflichtiges, dann habt ihr auch automatisch gleich irgendwie
[00:22:25] die Möglichkeit, das auch in Codex zu nutzen.
[00:22:27] Dann habt ihr da auch höhere Limits, um auf die entsprechenden Modelle zuzugreifen.
[00:22:31] Denn beide Coding-Agenten limitieren ein Stück weit auch die Anzahl an Abfragen,
[00:22:35] die ihr pro Woche, pro Monat an diese Agenten stellen könnt.
[00:22:38] Je mehr ihr zahlt, desto mehr könnt ihr machen.
[00:22:40] Für den Anfang reichen aber, glaube ich, die
[00:22:43] also die kleinen Pläne aus, wenn nicht sogar das kostenlose Modell von Cursor,
[00:22:48] wenn man wirklich jetzt nicht viel macht.
[00:22:50] Genau, ich habe gerade noch mal nachgeguckt.
[00:22:53] Cursor hat auch weiter das kostenlose Level halt dann mit begrenzten
[00:22:58] Agenten-Anfragen und mit begrenzten Vervollständigen.
[00:23:01] Das dann, wenn du selber im Code arbeiten willst, macht der so Auto-Vervollständigung,
[00:23:05] also intelligente Vervollständigung und das dann einfach begrenzt.
[00:23:11] Aber damit, da kommt man, glaube ich, schon sehr weit.
[00:23:13] Vielleicht noch einmal ganz kurz.
[00:23:14] Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen so einem Sprachmodell und einem Coding-Agenten?
[00:23:19] Du hast eben gesagt, Fable und so ein Coding-Agent hat halt auch ein Modell dahinter.
[00:23:25] Du kannst genauso wie bei dem normalen Chat-Agenten auswählen,
[00:23:28] mit welchem Modell möchte ich das denn jetzt machen?
[00:23:31] Und das Modell dahinter ist das gleiche typischerweise.
[00:23:34] Also du nutzt das Modell, was du im Chat benutzt, kannst du auch im Coding-Agenten nutzen.
[00:23:39] Und so ein Coding-Agent hat eigentlich nur zwei, drei Tools zusätzlich,
[00:23:45] die er standardmäßig nutzen kann.
[00:23:47] Das heißt, so ein Chat-Agent lebt ja erstmal nur in diesem Chat-Fenster.
[00:23:51] Wichtigste Tool für so ein Coding-Agent ist natürlich, dass er Zugriff auf Dateien hat,
[00:23:56] dass er Dateien lesen kann, dass er Dateien schreiben kann.
[00:23:59] Das heißt, typischerweise weißt du ihm auch,
[00:24:01] auch wenn du Cloud-Code über die Cloud-Desktop-App nutzt, gibst du ihm ein Verzeichnis,
[00:24:06] wie du eben gesagt hast, User-Verzeichnis, Code und dann dein Projekt.
[00:24:10] Sagst du, das ist das Verzeichnis, wo du lebst, und dann kann er Dateien lesen und Dateien schreiben.
[00:24:14] So die Rechte braucht er erstmal, sonst kann er keinen Code erzeugen.
[00:24:17] Dann muss er Code ausführen können, im Idealfall, weil das kann er auch.
[00:24:21] Er testet dann für dich, führt so eine Datei aus und guckt,
[00:24:24] ob sie das tatsächlich tut, was sie tun sollte.
[00:24:26] Das heißt, er muss auch in der Lage sein, Code auszuführen.
[00:24:30] Und dann hast du eigentlich schon Coding-Agenten.
[00:24:33] Das ist so die Basic.
[00:24:34] Du musst Dateien schreiben und lesen können, musst Dateien ausführen können,
[00:24:37] dann hast du einen Coding-Agenten.
[00:24:39] Idealerweise hat der dann auch noch Zugriff zu Dokumentationen.
[00:24:43] Das heißt, wo finde ich denn die offizielle Dokumentation für Python oder Ähnliches?
[00:24:48] Oder wo finde ich denn eine vernünftige Übersicht der Libraries, die ich nutzen kann?
[00:24:53] Das sind dann alles noch Add-ons, die so ein Coding-Agenten dann auch wirklich sehr gut machen.
[00:24:57] Das heißt, welche Wissensbasis hat er denn?
[00:24:59] Aber im Kern ist das ein Modell, was halt Zugriff, was Dateien lesen und schreiben kann
[00:25:04] und auch Code dann letztendlich ausführen kann auf der Kommandozeile.
[00:25:09] Gut, dass du hier Unterscheidungen mal machst, denn Coding-Agent ist halt immer beides.
[00:25:14] Und was man immer wieder liest, ist, dass diese Kombination, die muss auch zusammen gut harmonieren.
[00:25:19] Und ich glaube, die Modelle von Entropiq, die funktionieren halt sehr gut mit CodeCode.
[00:25:23] Die Modelle von JGPT, die funktionieren halt sehr gut in dieser Codex-App.
[00:25:28] Und viele sagen auch, der Coding-Agent ist mindestens, oder wie nennt man das?
[00:25:32] Im Englischen spricht man von dem Coding-Harness.
[00:25:34] Also das Ding, was letztlich das Sprachmodell bedient.
[00:25:37] Das ist fast genauso wichtig wie das Sprachmodell selber.
[00:25:40] Wenn die beiden nicht gut miteinander können, dann ist das Ergebnis meistens auch suboptimal.
[00:25:44] Ist jetzt ein bisschen theoretisch, die Diskussion, hat aber ganz praktische Auswirkungen.
[00:25:47] Müsst ihr jetzt nicht im Detail verstehen, aber dadurch, dass es ja auch andere Coding-Agenten gibt
[00:25:51] oder Harnesse wie OpenCode und wie sie alle heißen, ist das vielleicht nochmal so interessant, das mal zu verstehen.
[00:25:57] Aber für euch am Anfang installiert euch einfach Codex oder CodeCode.
[00:26:01] Und du hast es eben schon erwähnt, beide leben auch im Terminal.
[00:26:05] Das heißt, mit denen interagiert man in der Regel auch über das Terminal.
[00:26:10] Entweder halt in dem Terminal, was wir eben schon mal aufgemacht haben, dieser Terminal-App.
[00:26:15] Bei VS Code ist es aber so und bei Cursor auch, da kann man halt das Terminal auch innerhalb von VS Code öffnen.
[00:26:21] Ist aber letztlich das gleiche Terminal, wird nur direkt in der Entwicklungsumgebung mit dargestellt.
[00:26:25] Macht es irgendwie einfacher, weil man kann dann alles auf einmal sehen.
[00:26:27] Einmal unten das Terminal oder rechts und dann vielleicht links eine Code-Datei etc.
[00:26:32] und kann da wild dann drin rum sprengen. Das machen diese Entwicklungsumgebungen dann auch so praktisch.
[00:26:36] Aber letztlich leben diese beiden Tools auch im Terminal und können das Terminal bedienen.
[00:26:41] Und wie du sagst, können Dateien finden, lesen, speichern, verändern.
[00:26:44] Das ist schon ein Coding-Agent. Mehr ist es eigentlich gar nicht mit dem Sprachmodell hinten dran.
[00:26:49] Und wenn wir das alles installiert haben, glaube ich, und da sind wir jetzt an dem richtigen Punkt angekommen,
[00:26:55] dann hat man, glaube ich, alles, was man braucht, um kleine Skripte, Apps etc. auf dem eigenen Rechner zu erstellen
[00:27:02] und dann am Ende auch ausführbar zu machen. Oder haben wir noch irgendwas vergessen, Kai?
[00:27:05] Nein, das ist eigentlich das, was man braucht.
[00:27:09] Der Coding-Agent wird dir auch helfen, die Unterverzeichnisse, die du vielleicht brauchst und all solche Sachen anzulegen.
[00:27:15] Das heißt, wenn ihr starten wollt, ich habe gerade schon, während du geredet hast, die ganze Zeit überlegt,
[00:27:21] was wäre denn mein Tipp? Starten im Terminal oder starten mit Cursor?
[00:27:25] Ich weiß tatsächlich gar nicht so genau, aber ich würde fast sagen, Cursor ist für den Anfang ein bisschen freundlicher,
[00:27:36] weil man schon sieht, was da so passiert und man kann die Datei auch über einen Button in Cursor irgendwie starten.
[00:27:44] Das ist vielleicht noch ein bisschen für den Einstieg ein bisschen freundlicher.
[00:27:49] Das heißt, mein Vorschlag wäre, Cursor mindestens mal den kostenlosen Plan zu nehmen, sich das zu installieren und dann loszulegen.
[00:27:59] Vielleicht noch ein Tutorial auf der Cursor-Seite, wie Cursor genau funktioniert, wo was ist.
[00:28:03] Aber damit loszulegen und dann zu sagen, ich hätte gerne in dem Chatfenster dann mal spezifizieren, mal beschreiben,
[00:28:11] was hätte ich denn gern für eine App, was soll die denn tun? Und das einfach so, wie man es jemandem anderen erzählen würde.
[00:28:20] Was soll denn die App so können? Und ein guter Tipp ist, glaube ich, was ich auch häufig mache, vor allem ganz am Anfang,
[00:28:29] ist, dem Modell explizit zu sagen, hast du alle Informationen, die du brauchst?
[00:28:35] Oder welche Dinge sollten wir noch klären, bevor du anfängst, wirklich Code zu erzeugen?
[00:28:40] Das ist, glaube ich, ganz gut. Und dann bekommt man auch so ein bisschen ein Gefühl dafür, wie man dem Modell,
[00:28:44] welche Informationen man so braucht, irgendwie rechts und links noch von dem, was man beschrieben hat.
[00:28:48] Und dann geht das relativ schnell hin zur eigenen App, die dann im Zweifel auch im Browser aufgerufen werden kann.
[00:28:57] Das dann aber nicht so eine Single-HTML, kein Mikro-Tool, sondern wirklich was, was wir dann nächste Folge vielleicht mal erklären,
[00:29:03] wie man das auch wirklich ins Internet bringt und dann anderen auch zur Verfügung stellt.
[00:29:08] Ich habe jetzt gerade gestern gestartet, mal eine vernünftige App, um die Klubmeisterschaft bei uns im Tennisverein,
[00:29:16] die Rangliste, also wir spielen so diese Saison eine Rangliste mit Forderungen und et cetera, mal anzufangen und dafür mal ein Web-Tool zu bauen.
[00:29:26] Weil bisher ist das halt Papier und Magnet-Pins irgendwie im Klubheim. Das muss mal ins Internet.
[00:29:34] Und dann beschreibt man, wie läuft das Ganze, wie funktioniert das und dann wird da Code erzeugt.
[00:29:39] Ja, stimmt. Also eigentlich auch verrückt, dass das Komplizierteste eigentlich daran ist,
[00:29:44] nachher nicht mehr das Programmieren, würde ich fast sagen, sondern erstmal alles zum Laufen zu kriegen, lokal, erstmal alles installieren.
[00:29:49] Wenn man den Schritt erstmal geschafft hat, danach ist es nur noch chatten mit dem Coding-Agenten, was man will.
[00:29:54] Und der macht dann die komplexe Programmierung dann für einen selber. Aber da hinzukommen, man kann das ganze Setup auch vielleicht,
[00:29:59] wenn man mutig ist und du hast es eben schon erwähnt, das Terminal ist nicht ungefährlich.
[00:30:02] Wenn man da die falschen Sachen eingibt, dann ist alles gelöscht auf der Festplatte, im schlimmsten Fall.
[00:30:09] Aber wenn man mutig ist, kann man auch hingehen, sich den Coding-Agenten als erstes installieren und sagen,
[00:30:12] du, das habe ich vor, installier mir bitte erstmal alle Abhängigkeiten, denn der lebt ja auch im Terminal.
[00:30:17] Der kann ja genauso dann irgendwie Homebrew erstmal installieren oder die Pakete, die man braucht.
[00:30:22] Dem kann man auch sagen, kannst du mir das bitte in den Pfad packen, sodass ich beim nächsten Mal direkt Zugriff habe.
[00:30:26] Der würde erstmal wahrscheinlich schon alles tun.
[00:30:28] Man gibt natürlich da aber ein bisschen Verantwortung ab an den Coding-Agenten und vertraut ihm.
[00:30:32] Das klappt auch, glaube ich, in 95 Prozent der Fälle.
[00:30:35] Man liest aber auch immer wieder mal gerne von Horror-Stories, wo der Agent dann gesagt hat,
[00:30:38] hups, jetzt habe ich aus Versehen mit deinem Benutzerverzeichnis gelöscht, das tut mir leid.
[00:30:41] Da muss man, glaube ich, ein bisschen Vorsicht haben.
[00:30:43] Aber für die Mutigen unter euch, die ein gutes Backup haben, die können natürlich auch andersrum vorgehen
[00:30:47] und direkt mit dem Coding-Agenten starten und sich dann alles installieren, was man braucht.
[00:30:50] Und dann macht der das ein für ein.
[00:30:52] Ich würde nicht sagen, dass ich das nicht auch schon hier und da mal genutzt habe, um Probleme dann auf dem Terminal zu lösen.
[00:30:57] Genau, und wenn man das dann alles zusammen hat, und ich glaube auch Cursa ist ein guter Start.
[00:31:01] Das ist, glaube ich, ein gutes All-in-Round-Tool.
[00:31:03] Hat man alles irgendwie integriert.
[00:31:05] Und auch da ist es ein bisschen geschmacksfähig.
[00:31:07] Ich habe auch mit Cursa angefangen, bin irgendwann wieder zurück zu VSCode.
[00:31:09] Guckt, was für euch passt, mit dem ihr produktiv seid.
[00:31:11] Darum geht es. Es geht nicht darum, was die Masse gut findet, sondern das, was ihr gut findet.
[00:31:16] Und mein Tipp wäre auch, erstmal mit kleinen Projekten anzufangen.
[00:31:19] Überschaubare Sachen, die man gut beschreiben kann.
[00:31:21] Versucht nicht direkt vielleicht die große, euer ERP-System im Unternehmen neu zu denken.
[00:31:26] Das ist dann schon ein sehr komplexes Projekt.
[00:31:28] Kleine Sachen, kleine Mikro-Tools, die ihr immer wieder braucht, die man gut beschreiben kann.
[00:31:32] Fangt damit an.
[00:31:34] Und falls ihr doch mal ein größeres Projekt habt, dann unterteilt das in kleinere Schritte.
[00:31:38] Überlegt euch erst, was braucht ihr als allererstes.
[00:31:40] Und versucht das nicht alles in einem zu one-shotten, wie man so schön sagt.
[00:31:44] Denn dann wird irgendwas gebaut, aber dann klappt es vielleicht nicht so hundertprozentig, wie ihr euch das vorstellt.
[00:31:49] Und ein Tipp, den ich auch noch mitgeben würde, ist, Fehler und Bugs gehören einfach zum Programmieren fest dazu.
[00:31:55] Das ist normal.
[00:31:56] Also wenn ihr auf Probleme stoßt oder plötzlich kryptische Fehlermeldungen seht und wisst nicht, was das ist, das gehört genau dazu.
[00:32:02] Kopiert das eins zu eins in den Coding-Agenten.
[00:32:04] Sagt, was ihr gemacht habt, was passiert ist.
[00:32:06] Und der wird dann euch helfen, dieses Problem zu lösen.
[00:32:09] Und wenn ihr es nicht versteht, bittet ihn, in einfachen Worten zu erklären, im Zweifel für einen Fünfjährigen,
[00:32:15] was da gerade unter der Haube passiert, sodass ihr vielleicht ein bisschen nachvollziehen könnt, was da eigentlich passiert ist.
[00:32:21] Und der wird das tun.
[00:32:23] Was ich auch häufig mache, ist, wenn wir irgendwas gebaut haben bei AMALYTIX, dann bitte ich ihn, nochmal eine HTML-Datei zu erstellen,
[00:32:29] die das ganze Feature nochmal für Nicht-Entwickler beschreibt und das Ganze nochmal aus Kundensicht sieht.
[00:32:34] Und das könnten typische Fragen und Antworten sein etc.
[00:32:36] Und das gebe ich dann meinem Team und dann bekommen die ein sehr gutes Verständnis auch zum Business-Kontext dahinter vielleicht
[00:32:42] und haben dann eine sehr gute Anleitung zugeschnitten auf ihre Hintergründe, Bedürfnisse etc.
[00:32:47] Und so könnt ihr auch mit dem Coding-Agenten interagieren und ihn immer fragen, kannst du mir das kurz mal erklären, was du da gebaut hast.
[00:32:54] Wenn ihr das wollt, wenn ihr dazulernen wollt, könnt ihr einfach sagen, ob es funktioniert, dann funktioniert es, dann interessiert mich auch nicht wie.
[00:32:59] Aber er kann mehr als nur programmieren.
[00:33:01] Ja, und ich glaube auch wirklich angepasst auf den eigenen Wissensstand die Dinge erklären.
[00:33:07] Das funktioniert ja auch extrem gut.
[00:33:09] Also er kann einem Entwickler ganz im Detail erklären, was das Problem ist, kann das aber total gut auch abstrahieren
[00:33:15] und irgendwie so, dass man es auch als Nicht-Entwickler und Nicht-Entwicklerin versteht.
[00:33:20] Extrem guter Punkt, ja, weil diese Coding-Agenten antworten ja auch immer so, als würde dein Entwickler auf der anderen Seite sitzen.
[00:33:27] Das ist ja nicht immer der Fall, genau wie du sagst.
[00:33:29] Also ich habe es auch schon oft erwähnt, dass der irgendwelche Begriffe nutzt, wo ich denke, ich verstehe nicht, was du damit meinst.
[00:33:33] Kannst du dir nochmal in einfacheren Worten erklären und dann macht er es auch.
[00:33:35] Oder macht es ein Beispiel.
[00:33:37] Das ist ja vielleicht auch immer ein guter Hinweis.
[00:33:38] Ja, stimmt.
[00:33:39] Dann noch eine Sache, glaube ich, wo wir beide uns auch unterscheiden.
[00:33:42] Ich spreche mit meinen Coding-Agenten Deutsch.
[00:33:44] Ich glaube, du sprichst mit denen immer Englisch, oder?
[00:33:46] Ja, komischerweise, stimmt.
[00:33:48] Genau, ist so eine Sache, weil ich glaube, alle Modelle haben auf jeden Fall mehr Englisch gesehen, als dass sie Deutsch gesehen haben so im Training.
[00:33:55] Das heißt, das ist, glaube ich, eine gute Idee.
[00:33:57] Mein Ansatz ist auch tatsächlich immer Deutsch zu sprechen, weil ich selber besser auf Deutsch die Details erklären kann.
[00:34:07] Wenn ich wirklich bestimmte Dinge weiß, wie sie sein sollten, kann ich die ein bisschen präziser auf Deutsch beschreiben.
[00:34:15] Und ich habe dann auch die Vermutung, dass das Modell das auch besser ins Englisch übersetzen kann, als ich das machen kann.
[00:34:21] Das heißt, ihr könnt auch mit Deutsch mit denen sprechen.
[00:34:24] So, das funktioniert auch bei komplexen Dingen, ist gar kein Problem.
[00:34:28] Aber ich glaube, gerade in der Entwickler-Community, ich kenne viele, die auf Englisch mit dem Coding-Agenten sprechen.
[00:34:37] Aber ich mache es auf Deutsch und funktioniert auch hervorragend.
[00:34:40] Ja, guter Hinweis. Und vielleicht muss ich mich da auch nochmal hinterfragen.
[00:34:42] Ich weiß gar nicht. Ich denke ja auch immer, ich mache es direkt auf Englisch, damit er es nicht erstmal intern übersetzen muss und dann irgendwie alles langsamer dauert.
[00:34:48] Aber in der Tat, auch in der Muttersprache, fühlt man sich immer wohler.
[00:34:52] Und was ich manchmal auch mache, ist, wenn ich irgendwie viele Anforderungen direkt mal reinkippen will oder mich erstmal ausspeichern will mit meinen Gedanken,
[00:34:58] dann tatsächlich manchmal spreche ich dann auch mit dem Coding-Agenten, im wahrsten Sinne des Wortes.
[00:35:03] Ich glaube, einige unterstützen auch Spracheingabe direkt.
[00:35:06] Ich nutze noch so eine App dazwischen, die nennt sich Handy.App.
[00:35:10] Ist eine Audio-Transkriptions-App für den Mac.
[00:35:13] Handy.App ist aber auch nicht schlecht, ne?
[00:35:15] Ja, ein bisschen ja.
[00:35:17] Wie nennen wir denn unsere App? Handy.App.
[00:35:20] Handy.App.
[00:35:22] Hat auch nichts damit zu tun, das stimmt.
[00:35:24] Und dann drückt man irgendwie Command-Space und dann geht irgendwie so ein Audio-Ding da auf und dann kannst du einfach dein Mikrofon sprechen und das landet in der Zwischenapp-Lage, kann man dann direkt irgendwo einfügen.
[00:35:31] Aber wenn man, ich glaube auch der Entwickler von OpenCore sagte ja auch irgendwie, er tippt gar nicht mehr, er spricht nur noch mit den Dingern, weil das einfach schneller geht im Zweifel, als alles runterzuschreiben.
[00:35:40] Also auch das wäre eine Option theoretisch.
[00:35:42] Gerade wenn man so unstrukturiert Gedanken mal loslassen möchte, so Ideen, die man so im Kopf hat und daraus hätte ich jetzt gerne irgendwie Programm, da sind diese Agenten auch sehr gut, diese Dinge zu strukturieren.
[00:35:51] Das muss ich auf jeden Fall auch nochmal ausprobieren, weil ich gerade bei diesen, gerade am Anfang bei den komplexeren Dingen bist du ja auf jeden Fall viel schneller, wenn du es einfach nur sprichst, als es selber einzutippen.
[00:36:01] Habe ich bisher noch nicht, aber ich will es auf jeden Fall auch mal ausprobieren.
[00:36:05] Das, glaube ich, spart im Zweifel wirklich viel Zeit.
[00:36:08] Ja, ich weiß auch nicht immer, manchmal ist es nämlich auch so, dass wenn man schreibt, in dem Moment formen sich dann auch die Gedanken und die Struktur und dann korrigiert man es vielleicht nochmal, um es wirklich nochmal präziser zu beschreiben.
[00:36:17] Und wenn man natürlich spricht, dann ist es, muss man schon sehr strukturiert das vielleicht runtersprechen, damit es dann auch irgendwie am Ende Sinn ergibt, wenn man sich nicht dreimal wie im Satz korrigiert oder sowas.
[00:36:27] Aber selbst das kriegen die hin.
[00:36:28] Also vielleicht für den einen oder anderen dann auch nochmal einen Tipp.
[00:36:31] Gut, das heißt Homebrew installieren, Python, Node.js installieren.
[00:36:38] Unser Tipp wäre mit Cursor anfangen und dann loslegen.
[00:36:41] Dann aber auch gerne einfach mal die Coding Agenten Cloud Code auf der Kommandozeile im Terminal ausprobieren.
[00:36:47] Ist auf jeden Fall auch ein Versuch wert.
[00:36:50] Und dann traut euch einfach, probiert es aus.
[00:36:52] Genau, dann hat man alles, um schon relativ gefährlich zu sein, weil ich glaube viel mehr braucht es, also viel mehr ist da auch gar nicht mehr.
[00:36:59] Wir gehen vielleicht in der nächsten Folge nochmal darauf ein, was es geht eigentlich genau und wie bringe ich das Ganze dann wirklich ins Web und nicht nur dann, dass es auf meinem Computer läuft, sondern auch auf anderen.
[00:37:08] Das sind vielleicht nochmal so eine, aber auch erfahrene Entwickler.
[00:37:10] Das ist der Setup letztlich.
[00:37:12] Und wenn ihr das einmal habt, dann habt ihr wirklich eine ganze Menge, um starke Sachen zu bauen in Anführungsstrichen.
[00:37:17] Und deswegen, ich kann das unterstreichen.
[00:37:19] Also traut euch einfach mal, probiert es mal.
[00:37:21] Und wenn ihr Fragen habt oder an Probleme stößt, dann den Coding Agenten fragen.
[00:37:25] Der wird euch sicherlich da helfen und euch da durchleiten.
[00:37:28] Also das ist es.
[00:37:29] Vielleicht sollte das für heute auch schon reichen, um loszulegen.
[00:37:33] Ja, wunderbar.
[00:37:34] Dann, trotz, würde ich sagen, für heute haben wir es.
[00:37:36] Haben wir es, genau.
[00:37:38] Wir sind gespannt.
[00:37:39] Schreibt uns mal, was ihr gebaut habt.
[00:37:40] Und wenn ihr was aus der Folge mitnehmen konntet oder aus dem vorherigen, freuen wir uns auch immer, wenn ihr uns irgendwo auf der Plattform eurer Wahl noch eine kleine Bewertung hinterlasst oder einfach nur auf Sterne drückt oder ein kleines Feedback schreibt.
[00:37:51] Wir freuen uns auch immer über E-Mails.
[00:37:52] Die ersten trudeln tatsächlich schon ein.
[00:37:54] Macht das gerne weiter.
[00:37:56] Erzählt es euren Freunden.
[00:37:58] Empfiehlt diesen Podcast weiter.
[00:38:00] Denn wir haben eine Menge Spaß daran und würden das auch gerne noch viele, viele Jahre weitermachen.
[00:38:05] Und schreibt uns auch gerne mal irgendwelche Themenvorschläge.
[00:38:07] Oder wenn ihr irgendwelche Konzepte nicht verstanden habt, vielleicht lohnt es sich, nochmal einen kleinen Deep Dive zu machen und auf bestimmte Themen nochmal tiefer einzugehen.
[00:38:13] Ansonsten Kai, ich glaube, kann sein, dass ihr jetzt vielleicht die ersten nächsten Wochen dann erstmal nichts mehr von uns hört.
[00:38:18] Ist so ein bisschen Urlaubs.
[00:38:19] Jetzt haben wir die Schulferien angefangen.
[00:38:20] Einer von uns ist immer irgendwie vielleicht gerade nicht da oder auch jemand, der uns die Videos schneidet und dabei hilft, ist vielleicht auch im Urlaub.
[00:38:26] Aber wenn jetzt eine kleine Pause eintritt, nicht wundern.
[00:38:29] Wir bleiben weiter dran und gehen dann vielleicht im Teil 2 dann mal auf die genannten Themen ein und führen dieses Thema von heute noch ein bisschen weiter fort.
[00:38:38] Und wenn ihr dazu Fragen habt, greifen wir die natürlich auch gerne auf.
[00:38:40] Perfekt.
[00:38:41] Alles klar.
[00:38:42] Dann super.
[00:38:43] Mach’s gut, Rutz.
[00:38:44] Ciao.
[00:38:45] Ja, viel Spaß auf deinem entwickeln deiner Tennis App.
[00:38:46] Bis dann.
[00:38:47] Ciao.