08
Folge 8

008 CONTENT-MARKETING SKALIEREN OHNE AI-SLOP

Wie eine Ein-Mann-Content-Factory mit KI und Coding-Agenten mehrere Kanäle gleichzeitig bespielt.

Apple PodcastsSpotify

VIDEO

BLOG ARTIKEL

Passend zu dieser Folge

AI im Marketing: Eine Content Factory gegen AI Slop

Eine Quelle, viele Kanäle: So wird AI im Content Marketing zum skalierbaren System, ohne dass am Ende alles gleich klingt.

Artikel lesen

SHOW NOTES

Kai ist im Urlaub, deshalb übernimmt heute Martin, der bei AMALYTIX das Marketing verantwortet. Gemeinsam mit Trutz zeigt er, wie ein kleines Team mit Hilfe von KI und Coding-Agenten eine echte Content-Fabrik aufbaut: von der Primärquelle bis zum fertigen Post auf LinkedIn, Reddit, YouTube und im Newsletter auf Deutsch und Englisch.

Themen dieser Folge:

  • Die Content-Factory-Idee: Warum ein zentrales Content-Repository (in Cursor) den Unterschied macht
  • Primärquellen nutzen: Meeting-Transkripte, Screen-Recordings und Release-Notes als Ausgangspunkt für alle Kanäle
  • Kanal-spezifische Skills: Wie man Prompts/Arbeitsanweisungen pro Plattform hinterlegt, damit der Agent den richtigen Ton trifft
  • AI-Slop vermeiden: Konkrete Regeln gegen typische KI-Muster (Spiegelstriche, „nicht X, sondern Y")

Links:

TRANSKRIPT

[00:00:00] Moin, Martin.

[00:00:01] Moin, Trutz.

[00:00:02] Ja, hallo.

[00:00:03] Ja, die einen werden es schon gemerkt haben, neue Stimme, neuer Name, Kai ist im Urlaub

[00:00:06] und deswegen ist heute Martin zu Gast.

[00:00:08] Martin und ich arbeiten zusammen bei AMALYTIX, Martin verantwortet hier das Marketing und

[00:00:14] deswegen haben wir uns als Thema überlegt, über AI im Marketing zu sprechen.

[00:00:19] Und bevor wir da jetzt tiefer reingehen, vielleicht mal so ein bisschen die Situation.

[00:00:24] Wir machen sehr viel Content Marketing und deswegen sprechen wir auch heute schwerpunktmäßig

[00:00:29] über AI im Content Marketing.

[00:00:32] Marketing ist natürlich ein Riesenbereich, wir haben also heute nicht den Anspruch, hier

[00:00:36] komplett alles abzudecken, aber wir wollen euch mal so ein paar Inspirationen geben,

[00:00:40] wie man AI sinnvoll einsetzen kann, um so ein bisschen zu skalieren.

[00:00:45] Denn Content Marketing ist ja ein sehr umfangreiches Feld, gehen wir gleich auch noch ein bisschen

[00:00:49] genauer ein.

[00:00:50] Was verstehen wir darunter?

[00:00:51] Wir haben ja eine Webseite mit Artikeln, wir machen LinkedIn, wir machen YouTube, wir sind

[00:00:55] auf Reddit unterwegs, haben also ganz viele Kanäle, die wir alle bespielen wollen und

[00:01:00] das mit einer relativ überschaubaren Mannschaft, nämlich letztlich nur dir Martin und dann

[00:01:07] haben wir vielleicht noch den einen oder anderen Freelancer oder auch mal einen Praktikanten

[00:01:10] und mich.

[00:01:11] Aber das ist es eigentlich.

[00:01:12] Und ich glaube, das ist so ein bisschen die Herausforderung, oder?

[00:01:15] Genau.

[00:01:16] Kann man so festhalten.

[00:01:17] Also wir wollen natürlich viele Kanäle bespielen, wir bespielen auch aktuell schon viele Kanäle,

[00:01:23] beispielsweise auf LinkedIn, auf Reddit, wir haben unseren E-Mail Newsletter, wir sind bei

[00:01:29] YouTube vertreten mit zwei Kanälen, wo wir auch unser Tool AMALYTIX vorstellen, sowie

[00:01:33] jetzt natürlich auch mit dem Kontext FM YouTube Kanal und das ist nun mal sehr umfangreich,

[00:01:41] sage ich mal für eine Person und ohne ein geeignetes System, würde sich da wirklich

[00:01:46] jeder Topic-Gedanke, jedes Thema, was man gerne bringen würde, zu ganz viel manueller

[00:01:53] Arbeit multiplizieren.

[00:01:54] Das heißt, man muss sich da irgendwie überlegen, wie kann man jetzt AI sinnvoll einsetzen,

[00:01:59] um viel Content rauszubringen, aber vor allem qualitativ guten Content rauszubringen.

[00:02:05] Denn das ist, glaube ich, auch ein wichtiger Punkt.

[00:02:07] Wir wollen hier auf gar keinen Fall irgendwie einfach nur AI Slop produzieren.

[00:02:11] Absolut.

[00:02:12] Wichtiger Hinweis.

[00:02:13] Und das Ganze wird für uns auch noch mal ein bisschen schwieriger, weil das Ganze verdoppelt

[00:02:16] sich auch noch mal von der Arbeit her, weil wir eigentlich fast zweisprachig unterwegs

[00:02:19] sind.

[00:02:20] Wir sind ja als Tool eigentlich weltweit unterwegs, machen alles in Deutsch und Englisch, zum

[00:02:25] Glück nur die beiden Sprachen und nicht noch mehr, aber das macht es halt sehr, sehr aufwendig,

[00:02:30] diese Kanäle in unterschiedlichen Sprachen zu bespielen.

[00:02:32] Manche Kanäle machen wir nur auf Englisch, wie glaube ich zum Beispiel Reddit, andere

[00:02:36] Kanäle nur auf Deutsch, wie zum Beispiel dem Podcast und trotzdem.

[00:02:39] Aber genau wie du sagst, wir haben so viele Themen, die wir bespielen wollen, rausbringen

[00:02:43] wollen und ich glaube, wenn man sich da nicht ein System baut, du hast es eben schon gesagt,

[00:02:48] ist man da, glaube ich, schon verloren.

[00:02:49] Also wenn wir alles manuell machen würden, das ginge, glaube ich, gar nicht und ich schätze

[00:02:52] einfach mal, dass viele von euch da draußen so eine ähnliche Herausforderung haben, müssen

[00:02:56] viel kommunizieren.

[00:02:57] Es wird immer breiter gefühlt, es kommt immer irgendwie ein neuer Kanal gefühlt hinzu und

[00:03:01] man will auf allen präsent sein, das ist es, glaube ich.

[00:03:04] Und bei dir ist es auch so, Martin, ich glaube, jeder Kanal hat ja auch so ein bisschen seine

[00:03:08] eigene Ansprache und auch Philosophie, oder?

[00:03:11] Das kann man auf jeden Fall so sagen.

[00:03:13] Also natürlich haben wir jetzt auch als Amalytics eine Brand Voice, aber die kann man jetzt

[00:03:18] nicht konsistent auf jedem Kanal irgendwie als gegeben anwenden, sondern ganz im Gegenteil,

[00:03:25] wir sprechen jetzt vielleicht in unserem E-Mail-Newsletter dann doch die Adressaten noch mal ein bisschen

[00:03:31] anders an, als es jetzt auf Reddit oder vielleicht auch auf LinkedIn der Fall wäre.

[00:03:35] Also da muss man auch wirklich jeder Plattform ja ihre eigenen Regeln irgendwo zuweisen,

[00:03:42] damit das Ganze eben auch spezifisch passt und das ist jetzt einfach auch noch mal ein

[00:03:48] zusätzlicher Schritt, den man da einkalkulieren muss.

[00:03:51] Du hattest ja auch schon die Übersetzungen angesprochen, wir sind da eigentlich grundsätzlich

[00:03:54] immer zweisprachig unterwegs und es sind eben nicht nur die Übersetzungen, sondern man möchte

[00:03:59] der Content auch noch kulturell übertragen.

[00:04:02] Also wenn ich jetzt jemanden in den USA oder in Nordamerika generell anspreche, dann erfolgt

[00:04:08] das ja noch mal anders, als einfach nur einen deutschen Text irgendwie ins Englische zu

[00:04:12] übersetzen.

[00:04:13] Und ja, da kommt einiges zusammen, sag ich mal, womit sich wahrscheinlich viele Marketer

[00:04:19] auch identifizieren können und da kann man aber glücklicherweise super AI einsetzen,

[00:04:24] um sich da doch die entsprechende Unterstützung noch dazu zu holen.

[00:04:29] Genau, jetzt waren wir sehr abstrakt unterwegs, machen wir das mal konkret, weil du hast ja

[00:04:33] da was gebaut, was ich wirklich sehr eindrucksvoll finde.

[00:04:35] Intern hast du es ja so ein bisschen die Content Factory genannt und vielleicht gehen wir einfach

[00:04:41] mal anhand eines Beispiels mal durch und du schilderst mal so ein bisschen, wie du da

[00:04:45] vorgehst.

[00:04:46] Und wir haben uns überlegt, was wäre typisch bei uns, das ist aber wie gesagt nur ein Beispiel,

[00:04:50] das kann in jedem Unternehmen, ist es vielleicht ein bisschen anders, bei uns ist es so, wir

[00:04:53] machen Software, das heißt wir entwickeln regelmäßig neue Features und wollen die

[00:04:56] natürlich dann auch, wenn sie live sind, raus in die Welt tragen.

[00:05:00] Und dann damit beginnt es zum Beispiel, es kann aber was anderes sein, es kann sich das

[00:05:04] für einen Artikel schreiben wollen oder ein spannendes Thema haben, aber es gibt immer

[00:05:08] irgendwie so einen Trigger und das nehmen wir mal als Beispiel an, das wäre jetzt ein

[00:05:11] neues Feature, dann kann Folgendes passieren, entweder unterhalten wir uns darüber in einem

[00:05:16] Google Meet Call, den wir dann transkribieren oder ich habe mich schon mal hingesetzt und

[00:05:20] habe schon mal so ein Screen Recording gemacht, um das unseren Kunden zu erklären, das könnte

[00:05:24] so ein Anfangspunkt sein oder was es noch gibt, ist dann zum Beispiel so eine Release

[00:05:29] Note, wo wir dann einfach in unserem Tool einen kleinen Artikel schreiben und sagen,

[00:05:32] hey, hier ein neues Feature XY, so funktioniert das, aber irgendwas kriegst du von mir meistens

[00:05:38] irgendwie, entweder wir reden darüber, wie gesagt, dann ist es ein Meeting Transcript

[00:05:41] oder es ist ein Video oder halt eine Release Note und dann kommst du und dann beginnt

[00:05:45] ja eigentlich deine Content Factory, vielleicht kannst du uns da mal so ein bisschen durchführen,

[00:05:50] wie das dann funktioniert, welche Tools du da einsetzt, sodass andere Leute das im Zweifel

[00:05:54] auch so ein bisschen für sich adaptieren und nachbauen können.

[00:05:57] Wie gesagt, es geht nicht darum zu sagen, das ist der richtige Weg, sondern das ist

[00:06:01] unser Weg oder dein Weg, mal ganz ehrlich, und der bei manchen Sachen gut funktioniert,

[00:06:06] aber den jeder an sich anpassen sollte.

[00:06:08] Aber gehen wir mal rein.

[00:06:09] Was machst du, wenn wir jetzt irgendwie was Neues gemacht haben?

[00:06:12] Genau.

[00:06:13] Es gibt eigentlich, wie du schon sagst, immer eine Primärquelle und darauf baut dann alles

[00:06:19] auf.

[00:06:20] Also wenn wir jetzt beispielsweise ein Feature neu releasen, dann gibt es dazu irgendwie

[00:06:24] eine Information bei uns im Tool in AMALYTIX und das könnte der Ausgangspunkt sein.

[00:06:29] Es könnte aber auch sein, dass wir jetzt schon ein Demo-Video aufnehmen, wie das Ganze

[00:06:34] jetzt live bei uns im Tool aussieht und dann könnte es auch das Transkript dieses Videos

[00:06:39] sein und das kann man ja dann einem AI-Agenten zur Verfügung stellen, soweit nichts Neues.

[00:06:44] Die Frage ist, wie baut man daraus jetzt wirklich ein System auf?

[00:06:50] Wir wollen ja vielleicht nicht nur einen Touchpoint damit schaffen, sondern wir wollen auch mit

[00:06:54] der Zeit auf verschiedenen Kanälen verschiedene Touchpoints schaffen, auch zu einem neuen

[00:07:00] Feature-Release.

[00:07:01] Das heißt, wenn ich dazu jetzt ein Post beispielsweise für Reddit erstellen möchte, dann möchte

[00:07:07] ich das Thema ja vielleicht in zwei, drei Wochen auch nochmal aufgreifen, um das so

[00:07:11] in unserem Update-Newsletter zu bringen und da fange ich dann wieder von vorne an, wenn

[00:07:17] ich das jetzt einfach nur irgendwie im AI-Chat der Wahl prompte.

[00:07:21] Das heißt, da habe ich mir irgendwann die Frage gestellt, wie kann man sich da diesen

[00:07:27] Mehraufwand einsparen und sich quasi ein System bauen, was vernünftig skaliert und bin da

[00:07:34] auf die Idee gekommen, mir mal so ein Content-Repository anzulegen, also einen sehr umfangreichen

[00:07:41] Ordner, wo irgendwie verschiedene Content-Pieces, die wir schon mal rausgebracht haben, drin

[00:07:46] liegen und vor allen Dingen auch Skills, also Arbeitsanweisungen für den AI-Agenten,

[00:07:52] wie er verschiedene Tätigkeiten zu erledigen hat, eben auch drin ablegen.

[00:07:57] Und das Ganze habe ich mir damals mal ursprünglich angefangen mit Codex zu bauen, mit jedem beliebigen

[00:08:02] Coding-Agenten.

[00:08:03] Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, eigentlich eher in Cursor zu arbeiten, einfach weil mir

[00:08:08] da die Nutzer-Oberfläche ganz gut gefällt und ich das sehr übersichtlich finde zum

[00:08:12] Arbeiten, vor allen Dingen mit Textdateien, aber das ist im Grunde erstmal so der Grundgedanke.

[00:08:17] Also wir haben eigentlich für diverse Plattformen Beispiel-Content abgelegt, damit auch ein AI-Agent

[00:08:26] schon mal Zugriff hat und sehen kann, wie wird denn jetzt so ein typischer Reddit-Post

[00:08:29] aussehen, den wir bei AMALYTIX bringen und dann natürlich auch ein Skill jeweils angelegt,

[00:08:36] wie hat er den denn auch zu schreiben und dann bekommt im nächsten Schritt und da sind

[00:08:40] wir jetzt wieder am Anfang, Feature-Release, eine Primärquelle, die quasi das Fundament

[00:08:47] bildet, sodass der Agent auch weiß, worum geht es denn hier überhaupt und den ganzen

[00:08:52] Input, den ganzen Kontext, den kann er dann letztlich zusammenführen und kann mir schon

[00:08:56] mal einen Vorschlag erstellen und die sind dann meistens schon ziemlich gut.

[00:09:00] Okay, das heißt, du hast ja praktisch, also wir haben erstmal dieses Thema wieder, wir

[00:09:04] haben ja immer am Anfang ja auch schon gesagt, wir haben verschiedene Kanäle, also welche

[00:09:08] Kanäle reden wir denn da gerade aktuell?

[00:09:10] Du hast schon zwei genannt, glaube ich, irgendwie Reddit, Newsletter, was sind denn so noch

[00:09:15] typische Kanäle, für die du dann Content produzierst?

[00:09:18] Was könnte da so genau sein?

[00:09:19] Genau, da könnte man zuallererst auch mal LinkedIn nennen, Reddit und der Newsletter

[00:09:23] sind wichtig, YouTube, gerade wenn wir sowieso jetzt ein Video aufgenommen haben, da steckt

[00:09:28] ja auch noch mal einiges an Copywriting dahinter, bis das Ganze dann live geht, also das sind

[00:09:33] eigentlich so die zentralen Kanäle, natürlich sonst auch Content für unsere Website.

[00:09:39] Ja, auch da dokumentieren wir ja beispielsweise neue Features, da schreiben wir ja auch Blog-Artikel

[00:09:44] jetzt generell rund um Amazon und ja, das sind soweit die typischen Kanäle und die

[00:09:51] laufen natürlich genau zeitlich auch mal getrennt voneinander, also es kommt jetzt

[00:09:57] nicht jeglicher Content irgendwie zum selben Zeitpunkt raus und das war eigentlich so auch

[00:10:01] einer der zentralen Paint-Points, dass man dann, wenn man später dasselbe Thema, was

[00:10:06] man woanders schon mal gebracht hatte, wieder aufgreifen will, irgendwie von neu anfängt.

[00:10:11] Genau, also du hast praktisch diese eine Primärquelle, irgendwas, was wir am Anfang schon mal erstellt

[00:10:15] haben und dann läuft das praktisch durch eine Content-Fabrik so durch, weil du hast

[00:10:19] für jeden Kanal so ein paar Skills erstellt, wer sich für Skills interessiert, dem sei

[00:10:23] nochmal die letzte Folge empfohlen, ich glaube Folge 7, wo wir ganz detailliert über Skills

[00:10:29] sprechen und genau das hast du, glaube ich, dann angewendet und hast entsprechende Skills

[00:10:32] in Cursor hinterlegt, die ja letztlich auch nichts anderes sind als detaillierte Prompts,

[00:10:36] schätze ich mal. Also du noch Tools nutzt oder so kleine Mini-Tools, die noch irgendwas tun

[00:10:41] vielleicht, aber im Wesentlichen sind es ja eigentlich Prompts und dann kannst du praktisch

[00:10:44] den Kanal, dann halt diesen Skill aufrufen und aus dieser Primärquelle dann angepasst an den

[00:10:49] Kanal das jeweilige Content-Piece erstellen und kannst so praktisch immer alle Kanäle dann in

[00:10:54] einem Rutsch letztlich schon mal durcharbeiten. Ob man die dann sofort alle bringt, ist eine

[00:10:59] andere Frage, aber dann das Ergebnis ist dann schon mal da, glaube ich, oder?

[00:11:02] Genau und man hat auch die Möglichkeit jetzt sie quasi direkt in einem Rutsch zu erstellen,

[00:11:07] sozusagen. Also wenn ich jetzt beispielsweise mit einem Interview-Transkript starte,

[00:11:12] dann gibt es schon einmal einen festen Skill, wie dieses Transkript hier abgelegt werden soll im

[00:11:17] Content-Repository oder in der Content-Factory, wenn man es mal so nennen möchte und dann fragt

[00:11:23] mich der Agent im Chat natürlich im nächsten Schritt auch direkt, ja soll ich schon mal hier

[00:11:26] die YouTube-Kopie dazu erstellen und soll ich dazu irgendwie den Reddit-Post erstellen etc.?

[00:11:34] Das läuft dann quasi in einem Prozess ab und genau, ich lasse mir dann erst mal die Drafts

[00:11:39] und mehr ist es ja dann in dem Fall auch nicht erstellen und habe sie dann direkt daneben schon

[00:11:44] schön in einer Markdown-Textdatei und kann direkt meinen ersten Blick drauf werfen und dann geht es

[00:11:49] natürlich irgendwann auch da ans Feintuning. Und ich glaube keiner mag ja diesen AI-Slop,

[00:11:54] man erkennt es ja relativ schnell und muss halt glaube ich auch die AI ein bisschen,

[00:11:58] ich trainiere das jetzt Quatsch, aber prompten, dass es halt nicht diesen typischen AI-Slop hat.

[00:12:01] Wie machst du das? Da hast du dir glaube ich auch ein paar Sachen überlegt.

[00:12:04] Genau, da gibt es auch ja beziehungsweise innerhalb der Skills, also innerhalb der

[00:12:09] Plattform-Skills feste Regeln, sowie aber auch übergeordnete Skills und ich glaube,

[00:12:14] wir haben es alle gesehen jetzt, jeder kennt so ein paar Beispiele für typischen AI-generierten

[00:12:19] Content. Vor geraumer Zeit war es noch der Spiegelstrich, der dann auf einmal, das war

[00:12:24] auf LinkedIn, genau, in jedem Post hat man dann auf einmal mindestens drei Spiegelstriche gesehen,

[00:12:30] war eigentlich ein schönes Stilmittel, wurde dann von der AI ein bisschen ruiniert,

[00:12:34] weil es dann immer so diesen Beigeschmack hatte, das ist bestimmt AI-generierter Content.

[00:12:38] Das ist eigentlich ganz gut, das ist grammatikalisch wahrscheinlich korrekt,

[00:12:41] aber man erkennt sofort, das ist dann irgendwie der Englische, okay, das ist AI-generiert.

[00:12:45] Richtig, also die AI orientiert sich an guten Beispielen und hat es dann nur ein bisschen

[00:12:51] übertrieben mit diesem Satzzeichen. Ein anderes Beispiel, was ich auch nochmal bringen kann,

[00:12:56] was mir jetzt in letzter Zeit öfter mal aufgefallen ist, ist so ein bisschen das

[00:13:01] Stilmittel der Antithese, also zum Beispiel nicht X, sondern Y, das sieht man auch ganz oft,

[00:13:08] sehe ich auch viel auf LinkedIn und ja, das ist auch so was, das hat mich irgendwann gestört,

[00:13:13] weil das hat mir immer so AI-Vibes gegeben, habe ich nicht gerne gelesen, weil ich es auch irgendwie

[00:13:17] in jeder zweiten AI-Antwort gesehen habe und habe es dann direkt in den Skill geschrieben,

[00:13:22] weil ich mir dachte, nee, das will ich bei uns jetzt irgendwie nicht sehen und so was kann man

[00:13:27] da schön machen, das muss man dann nicht jedes Mal neu prompten, sondern hat im Skill seine festen

[00:13:31] Regeln definiert und dementsprechend näher ist man schon mal einem guten Output und funktioniert

[00:13:38] eigentlich mit allem, was man so gerne hätte oder was natürlich auch die Brand Voice ja ausmacht,

[00:13:43] also da muss man ja gar nicht erst mal solche, sage ich mal, AI-Slop rausfiltern, sondern man

[00:13:49] kann ja generell erst mal vorgeben und so habe ich es bei uns auch gemacht, ja, wer ist denn

[00:13:54] eigentlich so unsere Audience und wie wollen wir die grundsätzlich ansprechen, also wofür steht

[00:13:59] denn jetzt AMALYTIX so in der Tonalität und auch das lässt sich super erst mal über so einen

[00:14:06] übergeordneten Skill abdecken, der dann jedes Mal quasi mit durchläuft und so kommt man dann

[00:14:11] immer schon zu deutlich besseren Ergebnissen als jetzt mit dem typischen generischen AI-Output.

[00:14:17] Ja, guter Hinweis. Wir haben ja jetzt auch so ein kleines Rebranding hinter uns und da haben wir uns

[00:14:21] natürlich auch noch mal die Frage gestellt, weil wir verändern uns ja auch, anfangs waren wir mehr

[00:14:25] so ein Monitoring-Tool, jetzt werden wir mehr so ein Tool, um Dinge auch umzusetzen, gerade

[00:14:28] mithilfe von AI, das heißt dann auch unsere Mission, Vision hat sich dann auch noch mal

[00:14:33] geändert und ich glaube, das auch noch mal zu verschriftlichen und auch vielleicht auch noch

[00:14:37] mal genau wie du sagst, die Zielgruppe noch mal festzuhalten, für wen schreiben wir hier eigentlich,

[00:14:40] wie sprechen wir den an, wie ist denn so unsere Markensprache, Brand-Tonalität auch total wichtig,

[00:14:47] das mal irgendwie festzuhalten, damit das alles auch letztlich konsistent ist und wenig mal so

[00:14:52] und mal so und mal sitzen wir, mal duzen wir, je nachdem, dass das so beliebig ist, ist glaube

[00:14:56] ich auch ein super Tipp und du hast es eben so im Nebensatz gemacht, aber das finde ich auch einen

[00:15:00] total guten Hack, dass man sagt, wenn man über ein Thema mal intensiver spricht, dann immer das

[00:15:06] Meeting auf jeden Fall transkribieren, jetzt ist es ja auch so, dass du remote arbeitest,

[00:15:09] das heißt bei uns, wir sind ja eh immer in Google Meet oder ähnliches, aber selbst wenn nicht,

[00:15:12] glaube ich macht das total Sinn, wenn man mal über ein Thema länger spricht oder mal ein paar

[00:15:17] Gedanken spinnt oder dass man einfach das Meeting dann auch immer transkribiert und dann halt auch

[00:15:21] vielleicht im Zweifel als Primärquelle nutzt, um darauf dann aufzusetzen, Themen abzuleiten,

[00:15:27] Themen zu vertiefen, die ganzen Details, die vielleicht im Meeting genannt wurden,

[00:15:30] muss man sich ja nicht mehr mitschreiben, hat man dann aber sofort zur Hand und ich glaube,

[00:15:34] das ist auch super. Deswegen sollte man eigentlich immer irgendeine Form von Notetaker mitlaufen

[00:15:40] lassen. Bei Google Meet ist es ja mittlerweile schon eingebaut und ich glaube bei Teams

[00:15:45] wahrscheinlich auch. Ich kenne Teams jetzt nicht, aber ich glaube, das ist auch nochmal ein super

[00:15:47] Hack, weil dann hat man einfach immer diese Textprimärquelle und mit Text können ja diese

[00:15:54] Agenten, ob es ein Cursor ist oder Codex oder Code, super umgehen. Und wenn man das alles

[00:15:59] einmal verschriftlicht hat oder transkribiert hat, vielleicht kannst du das mal kurz erklären,

[00:16:03] wie du das machst. Also angenommen, wir haben jetzt so ein Video und wollen einen Text draus

[00:16:07] machen, dann ist ja auch die Texttranskription total wertvoll. Wie machst du das, wenn du jetzt

[00:16:11] so ein Video hast? Da vernutze ich tatsächlich Riverside direkt im Browser. Das erfordert nicht

[00:16:16] mal eine Anmeldung. Da kann ich mir das Video reinziehen und bekomme da im Regelfall in wenigen

[00:16:22] Sekunden das Transkript raus. Oder natürlich, wenn wir jetzt in einem Google Meeting sind,

[00:16:26] dann läuft es schon automatisch mit. Also Meeting-Transkripte, die kommen dann direkt

[00:16:30] ins E-Mail-Postfach. Videotranskripte kann man sich schnell manuell ziehen und die lege ich

[00:16:36] dann natürlich auch in dem Content-Repo ab. Und das hat wiederum einen zentralen Vorteil und zwar,

[00:16:43] es gerät nichts in Vergessenheit. Denn eigentlich Meetings transkribieren, das machen wir ja schon

[00:16:48] ganz lange. Jetzt war es dann früher so, man hat vielleicht erst mal die wichtigsten Punkte

[00:16:52] umgesetzt, hat noch ein paar andere interessante Gedanken diskutiert, wo dann nicht die Kapazität

[00:16:56] da war, die jetzt irgendwie sofort kurzfristig auch umzusetzen. Und dann blieb es irgendwie liegen. Ich

[00:17:03] glaube, das kennt wahrscheinlich auch jeder. Dann ist es gerade zeitlich nicht drin und dann dreht

[00:17:09] sich das das Content-Rad weiter. Und irgendwas, was man früher mal machen wollte, ist dabei auf

[00:17:15] der Strecke geblieben. Jetzt habe ich es hier in der Content-Factory drin und der AI-Agent,

[00:17:20] der vergisst es nicht. Sondern den kann ich im Zweifelsfall nochmal fragen, haben wir irgendwie

[00:17:25] mal was Spannendes in den letzten Monaten diskutiert, was wir hier vielleicht noch nicht

[00:17:28] gebracht haben? Und dann habe ich direkt wieder Inspiration und eine wiederentdeckte Primärquelle.

[00:17:38] Ja, guter Punkt. Deswegen ist es nicht nur eine Factory, die irgendwas dauernd ausspuckt. Man

[00:17:43] steckt vorne was rein, hinten kommt was raus. Es entsteht ja auch so eine Art Content-Brain. Wenn

[00:17:48] wir da alles auch wieder abspeichern und auch da lassen, dann findet natürlich auch so ein Coding-

[00:17:52] Agent oder irgendeine AI auch die Zusammenhänge und kann vielleicht auch nochmal in die Vergangenheit

[00:17:57] gucken und sagen, da haben wir damals schon drüber gesprochen, stimmt. Das ist, glaube ich,

[00:18:00] auch so ein Riesenmehrwert, wenn man alles mal zentral irgendwie ablegt und im Zweifelsfall

[00:18:05] sogar miteinander verknüpft. Man kann ja auch die AI bitten, dann nochmal entsprechende Pieces

[00:18:08] untereinander zu verlinken oder Querreferenzen einzubauen, sodass sich da so ein ganzes Netz

[00:18:12] an Content spinnt. Ja, spannend. Und apropos Text, du hast es eben schon mal angedeutet. Unsere

[00:18:17] Webseite ist ja auch ein wichtiger Kanal. Da können wir auch mal vielleicht ein bisschen

[00:18:20] tiefer reingehen, weil da spielt AI ja auch eine wahnsinnige Rolle. Nicht, weil wir jetzt jeden

[00:18:25] Blogartikel komplett mit AI schreiben. Aber was wir ja gemacht haben, ist schon vor langer,

[00:18:30] langer Zeit, wir hatten ja früher auch eine WordPress-Seite und sind irgendwann umgestiegen

[00:18:34] auf, in unserem Fall jetzt auf einen statischen Seitengenerator. Bei uns ist das jetzt Astro.js,

[00:18:39] gibt aber auch andere, Hugo, wie auch immer. Aber die haben alle gemeint, dass der Content

[00:18:43] dann nicht mehr in irgendeiner Datenbank liegt, sondern der liegt dann in Form von Markdown-Dateien

[00:18:47] vor. Und Markdown ist natürlich das perfekte Format für Coding-Agenten, AI etc., weil die

[00:18:53] verstehen das einfach super gut, können das sehr gut lesen, können das sehr gut schreiben. Und das

[00:18:57] ist natürlich jetzt ein Riesenvorteil für uns, weil unsere ganze Webseite liegt halt auf deinem

[00:19:02] Rechner in Form von Textdateien vor, auf meinem Rechner. Wir arbeiten über ein zentrales GitHub-Repository

[00:19:07] zusammen dran, aber immer in diesen Textdateien. Und das ist natürlich ein Riesen-Benefit, weil es

[00:19:12] ist natürlich für einen Coding-Agenten oder für eine AI ein leichtes, einen bestehenden Artikel

[00:19:17] vom Deutschen ins Englische zu übersetzen oder vom Englischen ins Deutsche. Dann haben wir ja nicht

[00:19:21] nur den Artikel, sondern wir haben auch dieses sogenannte Front-Meta. Wir müssen ja noch so ein

[00:19:24] paar Metadaten anreichern. Wenn man ihm einmal erklärt, wie das hier abzulaufen hat, wie wir das

[00:19:28] machen in unserem Content-Management-System, dann baut er einem das recht schnell hin. Wir nutzen

[00:19:33] mit AstroJS jetzt eine Technologie, da kann man auch innerhalb des Artikels dynamische Inhalte

[00:19:38] erstellen. Das sind bei uns zum Beispiel Mikro-Tools, die dann in JavaScript laufen etc. Auch

[00:19:44] das ist natürlich für einen Coding-Agenten ein Traum. Das kann er da entsprechend einbauen. Es

[00:19:48] hat so viele Vorteile, wenn die eigene Webseite in Markdown vorliegt, dass ich das auf keinen

[00:19:54] Fall mehr missen möchte. Und ja, man kann Coding-Agenten drüber jagen und sagen, kannst du

[00:19:59] bitte alle Tippfehler und Rechtschreibfehler korrigieren? Kannst du nochmal die Verlinkung

[00:20:04] untereinander stärken? Das ist auch für SEO-Technik. Man kann sich da einen kompletten

[00:20:08] SEO-Agenten bauen, der nichts anderes macht, als vielleicht die Überschriften, die Strukturen zu

[00:20:12] optimieren, Alttexte in den Bildern zu ergänzen, Keywords. Ja gut, Keywords verstehe ich nicht mehr,

[00:20:18] aber der kann wirklich at scale die gesamte Webseite überarbeiten. Und das ist natürlich

[00:20:23] Wahnsinn und ein Riesenvorteil. Und deswegen auch da Content Marketing, Webseite, Riesenthema. Was

[00:20:31] wir auch machen, ist, wir haben ja innerhalb unserer Webseite eine relativ offene Knowledge

[00:20:34] Base. Man kann ja lesen, welche Features wir da anbieten. Das ist dann eigentlich eher für die

[00:20:38] User gedacht, wo wir sehr genau erklären, wie manches funktioniert. Und auch da gleiches Prinzip.

[00:20:42] Ich zeige ihm praktisch den Code in AMALYTIX, was wir gebaut haben und sage ihm, kannst du mir

[00:20:47] dazu bitte mal eine Knowledge Base Artikelseite bauen? Und dann schreibt er halt eine nicht

[00:20:52] technische Anleitung für dieses Feature. Also man kann sich da so gut drüber skalieren und

[00:20:57] leveragen, das ganze Deutsch, Englisch. Wahnsinn. Da bin ich jedes Mal wieder erstaunt und setze

[00:21:02] aber immer wieder voraus, dass die ganzen Grundinformationen, darüber reden wir schon die

[00:21:06] ganze Zeit, auch in Textform vorliegen. Und Code liegt in Textform vor. Dein Content Brain, deine

[00:21:12] ganzen Primärquellen liegen in Textform vor. Die bisherigen Artikel liegen in Textform vor. Also

[00:21:19] das ist eigentlich dann der feuchte Traum eines Content Marketers. Aber, und das wollen wir auch

[00:21:24] nochmal betonen, wir drücken da jetzt nicht auf den Knopf und dann passiert irgendwie nichts mehr

[00:21:27] ohne unser Zutun. Du hast es eben schon gesagt. Wir gucken da auch sehr genau nochmal drüber, oder?

[00:21:33] Absolut. Es ist natürlich ein ganz zentraler Bestandteil, dass man am Ende das Ganze nicht

[00:21:42] nur prüft, sondern auch entsprechend anpasst. Denn da fließt schon auch eigentlich in jedes

[00:21:47] Content-Piece ein ganz erheblicher Anteil auch an manueller Nachbearbeitung ein. Wir können über

[00:21:52] dieses System wirklich schon so zu sagen wir 90 Prozent kommen, vielleicht sogar etwas mehr,

[00:21:57] aber den letzten Feinschliff, da muss man dann im Regelfall bis auf ganz wenige Ausnahmen schon

[00:22:03] echt immer noch durchaus nachjustieren. Und das ist das Schöne und deswegen arbeite ich auch so

[00:22:09] gerne mit Cursor. Ich habe die Markdown-Textdatei auf der einen Seite, ich habe den Coding-Agenten

[00:22:14] auf der anderen Seite und dann gibt es ganz verschiedene Arten, wie das ablaufen kann. Dann

[00:22:19] kann ich natürlich beliebig in der Textdatei rumtippen und da meinen eigenen Input einbringen.

[00:22:26] Ich kann auch den Agenten bitten, etwas umzusetzen und ihn nochmal so grob zu instruieren, sprich

[00:22:30] prompten. Oder ich kann ihn auch bitten, und da gilt es dann zwischen dem Agent-Modus und dem

[00:22:36] Ask-Modus umzuschalten, einfach mir im Chat nochmal ein bisschen Input dazu zu liefern. Ich kann ihn

[00:22:44] nach Feedback fragen, wenn ich jetzt selber eine Änderung vorgenommen habe, was hältst du davon,

[00:22:48] wenn wir den und den Einstieg vielleicht in den Beitrag nehmen. Ich kann ihn auch bitten,

[00:22:52] schlag mir doch mal zehn Hooks vor und dann suche ich mir eine aus, die mir gefällt oder

[00:22:57] passt die da noch weiter an. Und so kommt man dann eigentlich iterativ irgendwann zu dem Ergebnis,

[00:23:04] wo ich dann sage, okay, das ist so die Qualität, die ich mir vorstelle und mit dem Beitrag können

[00:23:10] wir dann rausgehen. Und so läuft es eigentlich ab. Die AI-Generierung, die geht bis zu einem

[00:23:17] gewissen Punkt und den sollte man natürlich qualitativ so gut wie möglich gestalten,

[00:23:21] dass man am Ende weniger manuelle Arbeit hat. Ich glaube, ganz ohne geht es nicht.

[00:23:27] Ja, also genau wie du sagst. Es ist, glaube ich, total wichtig, dass man sich mit dem Content,

[00:23:31] den man da auch im ersten Schritt mit AI erzeugt, nochmal beschäftigt, nochmal kritisch drüber geht,

[00:23:35] schaut, dass das wirklich kein AI-Slop ist, dass da wirklich ein Mehrwert auch generiert wird. Und

[00:23:40] das machen wir ja auch, glaube ich, sehr intensiv. Und wenn du es machst, dann gucke ich auch nochmal

[00:23:43] drüber. Dann bauen wir ja zusammen nochmal an irgendwelchen Content-Pieces und Artikeln rum.

[00:23:47] Also was ich sagen will, ist, so ein AI-Entwurf sollte immer nur ein Startpunkt sein und sollte

[00:23:54] immer nochmal dann gegengelesen werden, damit es auch wirklich dann der eigenen Tonalität und vor

[00:23:59] allem auch den Inhalten entspricht, die wir rüberbringen wollen. Ich glaube, das ist ganz

[00:24:02] wichtig. Aber um nochmal ein anderes Beispiel zu bringen, wo AI super unterstützen kann, ist unser

[00:24:06] Podcast. Wir sprechen jetzt gerade. Wir werden nach dem Podcast auch diesen Podcast transkribieren.

[00:24:12] Nicht nur, weil wir den natürlich auch in unserer Podcast-App dann zur Verfügung stellen,

[00:24:16] das Transkript, oder auf unserer Kontext-FM-Webseite, sondern auch das ist dann die

[00:24:21] Primärquelle für alles Weitere. Das heißt, ich erstelle dann daraus aus dem Transkript erstmal

[00:24:25] die Kurzbeschreibung. Du erstellst daraus etwas für das ganze Thema YouTube. Wir können aus dem

[00:24:30] Transkript die Kapiti-Marken automatisch erstellen. Und also auch da wieder gleiches

[00:24:36] Prinzip. Wir haben irgendeine Primärquelle und haben entsprechende Prompts oder Tools,

[00:24:40] die uns dann dabei helfen, die alle weiteren Sachen zu erstellen. Oder auch den Blog-Artikel

[00:24:44] dann für die Webseite, dann Kontext-FM. Und zum Beispiel auch die Kontext-FM-Webseite ist

[00:24:49] komplett Web-gecodet und baut sich auch automatisch. Also wir nutzen wirklich AI an

[00:24:54] vielen Stellen. Jetzt wollen wir nicht so sehr in das Thema Coding eingehen. Da könnte man

[00:24:57] wahrscheinlich auch noch viele Sachen machen. Wir haben uns ja auch im Marketing diverse Tools

[00:24:59] gebaut. Darum soll es aber heute gar nicht gehen. Wir wollen ja so ein bisschen beim Thema

[00:25:02] Content-Marketing bleiben. Aber auch da hilft es halt total. Und es ist immer das gleiche Prinzip.

[00:25:07] Man hat irgendwie einen Ausgangspunkt und fängt an. Vielleicht ein anderes Beispiel noch,

[00:25:11] was mir jetzt gerade einfällt. Wir nutzen ja auch AI zum Thema Recherche von Industrie-News,

[00:25:17] sage ich mal. Wir haben ja einen Agenten-Laufen. Dem haben wir verschiedene Webseiten gegeben,

[00:25:23] Hacker-News, die Amazon-Presse-Seiten etc. Und der guckt da jeden Tag einmal vorbei und schaut,

[00:25:29] ob es da irgendwas Interessantes gibt. Wir schauen uns auch den Amazon-Science-Blog zum

[00:25:32] Beispiel an. Und immer wenn da etwas Spannendes kommt, und das haben wir ja auch im Prompt

[00:25:36] vorgegeben. Wir interessieren uns jetzt nicht für die Amazon-AWS-Cloud sehr. Aber wenn auf

[00:25:40] dem Marktplatz irgendwas Spannendes passiert, das wollen wir schon wissen. Und Amazon-Science,

[00:25:45] die Wissenschaftler von Amazon, veröffentlichen da auch mal regelmäßig spannende Sachen. Letztens

[00:25:49] hatten wir da einen Artikel. Da ging es, glaube ich, um das Thema Gebotsmanagement bei Advertising,

[00:25:53] also Anzeigen auf dem Amazon-Marktplatz, was da ein effizientes Konzept sein könnte. Das liest

[00:25:58] sich relativ kompliziert, wenn man es in diesem wissenschaftlichen Paper liest. Die Idee dahinter

[00:26:02] war aber relativ simpel. Und was wir dann gemacht haben, ist einfach, wir haben dieses Paper unserem

[00:26:06] Coding-Agenten gegeben und gesagt, kannst du daraus mal irgendwie einen in sich geschlossenen

[00:26:12] Artikel schreiben, der das auch für Nicht-Wissenschaftler einfach erklärt. Und baue

[00:26:18] bitte auch noch in dieses Dokument so ein paar interaktive Elemente rein, dass man da so ein

[00:26:23] paar Regeln rumspielen kann, um das Konzept noch besser zu verstehen. Und daraus ist dann so eine

[00:26:28] Art interaktiver Artikel geworden, den wir dann einfach auf unsere Homepage reingestellt haben,

[00:26:33] veröffentlicht haben. Und letztlich auch nur hier die Primärquelle war ein wissenschaftlicher

[00:26:38] Artikel. Dann haben wir uns überlegt, was wollen wir hier rüberbringen, was wollen wir hier

[00:26:41] vermitteln, haben einen entsprechenden Pomp geschrieben und daraus ist dann diese Seite

[00:26:44] entstanden. Und das war so auch mit relativ wenig Aufwand. Und wenn ich überlege, wie wir das alles

[00:26:48] gemacht haben von vor drei Jahren. Wir hatten hier eine Redakteurin tatsächlich sitzen. Schöne

[00:26:54] Grüße auch an Henriette an dieser Stelle, die die Artikel für Hand geschrieben hat. Das machen wir

[00:26:59] heute auch noch, aber natürlich nicht mehr in dem gleichen Umfang wie damals. Und auch da kann AI

[00:27:03] also wirklich im Bereich Content-Marketing eine super Rolle spielen. Oder letztens habe ich was

[00:27:08] gesehen, irgendwie gelesen, wenn sich jemand versucht, ein neues Thema beizubringen, dann lässt

[00:27:13] er sich vom Klot-Code irgendwie ein Spiel bauen, um die Grundprinzipien besser zu verstehen, die

[00:27:20] dahinterstehen. Und wenn er das spielt, dann weiß er halt, wie man Raketen baut irgendwie in Zukunft.

[00:27:25] Fand ich auch einen ganz witzigen Ansatz.

[00:27:28] Genau. Nochmal zum Thema News-Recherche. Das war ja früher wirklich ein komplett manueller Prozess,

[00:27:34] wo man sich dann auch regelmäßig die Zeit nehmen musste, da verschiedene Quellen abzurufen und mal

[00:27:40] zu schauen, was gibt es denn eigentlich Neues. Und ja, da kann man sich, glaube ich, auch eine schöne

[00:27:44] Automatisierung bauen. Und jetzt haben wir es irgendwie live tagtäglich im Chat. Wenn zum

[00:27:51] Beispiel rund um Amazon was Neues passiert, dann kriegen wir es sofort mit. Und man spart sich dann

[00:27:56] natürlich unfassbar viel Zeit dadurch. Also das ist, glaube ich, auf jeden Fall auch nochmal eine

[00:28:02] schöne Effizienzsteigerung, die man so gerade im Marketing auch wirklich, die einem da viel

[00:28:09] Freiraum nochmal schafft, den man dann natürlich wieder in andere Projekte stecken kann. Und

[00:28:14] ansonsten ist, glaube ich, auch wirklich der zentrale Faktor, dass man einen zentralen Zugriff

[00:28:20] auf alle Quellen gewinnen kann. Also das ist ja genau auch der Hintergrund eines Content Repositories.

[00:28:29] Und das ist ja auch das, was unsere Website ja jetzt aktuell so praktisch macht. Man kann den

[00:28:34] Coding Agenten jetzt über die ganze Website laufen lassen und irgendwelche Inkonsistenzen

[00:28:40] oder so reinigen lassen. Wenn wir irgendwie, ja, da sind wir wieder beim Thema Übersetzung. Manchmal

[00:28:45] vielleicht die US, manchmal die UK-Schreibweise nutzen oder so. Und gerade diese, ja, Bulk-Arbeiten,

[00:28:54] die kann so ein Coding Agent natürlich super übernehmen. Da wird man manuell im Leben nicht

[00:28:58] hinterherkommen. Und dafür muss man halt einfach einen zentralen Ort schaffen, wo dieser Agent

[00:29:03] Zugriff auf alles hat. Und das geht eigentlich mit sämtlichen Content Pieces.

[00:29:06] Ja, jetzt haben wir schon ganz oft das Wort Coding Agent in den Mund genommen. Jetzt könnte so ein

[00:29:12] bisschen der Eindruck entstehen, als wärst du auch Programmierer. Aber Martin, wie hoch würdest

[00:29:15] du einschätzen auf einer Skala von 0 bis 10? Wie gut sind deine Programmierskills?

[00:29:19] Ja, da müssen wir fast recht nah an der Null bleiben. Aber natürlich mit Agent geht das schon

[00:29:26] einiges. Das ist ja das Schöne am Web Coding. Da braucht man gar keine großartigen Skills

[00:29:30] mitbringen. Ich habe tatsächlich im Rahmen jetzt meiner Arbeit bei Amalytics zum allerersten Mal

[00:29:35] überhaupt in so eine Entwicklungsumgebung reingeschaut. Damals VS Code, jetzt verstärkt

[00:29:42] Cursor und vorher nie Berührungspunkte damit gehabt. Aber ich kann auch nur jeden ermutigen,

[00:29:47] sich nicht abschrecken zu lassen. Denn wirklich mit der AI-Unterstützung ist da echt einiges

[00:29:53] möglich.

[00:29:53] Und darauf wollte ich hinaus. Also ich wollte nur mal ganz klarstellen, du bist kein Entwickler.

[00:29:58] Sonst könnte man ja denken, der Martin kann ja auch programmieren und macht damit Cursor. Das

[00:30:02] kann ich alles nicht. Nein, das hast du dir ja auch alles selber angeeignet. Und ich glaube,

[00:30:08] das kann man sich ruhig auch trauen. Und das wäre vielleicht auch der Impuls an euch da draußen,

[00:30:12] auch wenn ihr vielleicht noch nie mit einem Coding-Agenten gearbeitet habt. Probiert es mal

[00:30:16] aus. Ihr könnt nur gewinnen, sage ich mal. Wenn ihr nicht wisst, wie ihr starten sollt,

[00:30:20] fragt den Claude oder ChatGPT eurer Wahl. Die geben euch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

[00:30:24] und dann kommt ihr da auch hin. Und welches Tool ihr auch immer nutzt. Also darum geht es, glaube

[00:30:28] ich, gar nicht heute. Ein spezielles Tool hier zu promoten oder ähnliches. Aber die Art und Weise,

[00:30:32] aus wenig viel zu machen und zu skalieren und sich selber zu vervielfältigen. Ich glaube,

[00:30:37] das ist wirklich das Prinzip, was wir hier nochmal rüberbringen wollen. Das ist, glaube ich,

[00:30:40] wirklich stark. Und ein anderes Beispiel, was mir jetzt gerade einfällt, ist, wir machen ja in

[00:30:45] AMALYTIX auch viel AI-Bildgenerierung, nicht Produktbilder. Und da kamen eine Zeit lang immer

[00:30:49] neue Modelle raus. Und dann hast du ja auch einen Artikel geschrieben, wo wir halt diese

[00:30:54] Bildmodelle vergleichen. Und das wäre auch nicht ohne AI gegangen. Weil wir haben uns dann halt ein

[00:30:58] kleines Skript geschrieben, welches dann halt für ein bestimmtes Bilderset immer wieder neue Bilder

[00:31:02] mit dem jeweils neuen Modell macht und wie die dann praktisch schnell veröffentlichen können.

[00:31:06] Also wenn heute ein neues Modell kommt, schmeißen wir wieder unser Skript aus. Der macht dann diese

[00:31:09] Standardbilder. Wir bilden die automatisch in den Artikel ein. Auch das wäre ein Ding

[00:31:13] da und Möglichkeit ohne AI. Also ich glaube, was ich sagen will, mit AI erhöhen sich deutlich die

[00:31:19] Möglichkeiten. Es steigt aber auch, glaube ich, die Qualität der Inhalte, die man heute mithilfe von

[00:31:26] AI bauen kann. Stichwort so interaktive Artikel oder etc. Das wäre früher, wenn das ein kleines

[00:31:31] Entwicklungsprojekt gewesen wäre, hätte sich gar nicht finanziell gerechnet, da irgendwas zu bauen.

[00:31:35] Also man muss sich dann wahrscheinlich auch, gerade weil viele jetzt vieles können,

[00:31:39] also viele können jetzt einfach einen Artikel schreiben, das mit der AI. Da muss man trotzdem

[00:31:42] noch überlegen, wie kriegen wir da jetzt auch wirklich einen kreativen Spin rein? Wie machen

[00:31:47] wir aus einem guten, sehr guten Artikel? Also ich glaube, dafür ist halt mehr Zeit da. Dass du dir

[00:31:52] mehr Gedanken machen kannst, was wäre dann das nächste, in Anführungsstrichen, coole Content

[00:31:57] Piece, ob das jetzt ein Video ist, ein Podcast oder ein Artikel, das wir erstellen können. Und

[00:32:02] mit AI kann man halt noch mal viel mehr erreichen, als was man sich, glaube ich, vorher zugetraut hat

[00:32:07] oder was früher auch gar nicht finanziell darstellbar war. Den Punkt wollte ich nochmal

[00:32:11] machen. Absolut. Gerade auch innerhalb von Blog-Artikeln kann man sich schöne Visualisierungen

[00:32:19] Vibe-coden. So machen wir es ja auch. Teilweise ganze Mini-Tools, auch wenn man überhaupt keinen

[00:32:26] Entwickler-Hintergrund hat, haben wir auch schon Beispiele. Also wo wir auch Mini-Tools irgendwie

[00:32:32] live auf der Website haben, die super funktionieren. Da gibt es überhaupt keine Einstiegshürde in dem

[00:32:37] Sinne. Ja, stimmt. Es können völlig browserbasierte Sachen sein. Es können aber auch Sachen sein,

[00:32:42] die Interaktion haben. Wir haben sogar eine KI irgendwo angeboten in irgendein Tool. Also ist

[00:32:46] schon völlig verrückt. Aber gut, ich glaube, der Punkt ist klar geworden. Martin, haben wir noch

[00:32:51] irgendwas vergessen? Klar haben wir jetzt natürlich nicht alles abgedeckt, was wir jetzt im Marketing

[00:32:54] machen. Aber ich glaube, so die Grundprinzipien sind klar geworden. Oder müssen wir noch irgendwas

[00:32:58] nochmal vertiefen? Fällt dir noch irgendwas ein? Ich denke, die Grundprinzipien sind klar. Genau

[00:33:02] mein Impuls, mein zentraler Impuls ist, man muss sich erstmal irgendwie den Zugang schaffen,

[00:33:07] dass man alles zentral an einem Ort hat. Und dann kann man da richtig skalieren mit einem

[00:33:13] Coding-Agenten. Und genau dieses Wort, da sollte man sich im Marketing eben nicht von abschrecken

[00:33:18] lassen, sondern ganz im Gegenteil. Das ist da, glaube ich, echt der zentrale Hebel. Wenn der

[00:33:22] Zugriff auf Meeting-Transkripte hat, auf bestehende Content-Pieces hat und man dem noch so ein paar

[00:33:28] Skills mit an die Hand gibt, dann kommt man da zu richtig guten Ergebnissen, auch als kleines Team

[00:33:35] und hat am Ende wirklich nur noch einen deutlich geringeren Aufwand bis zur Veröffentlichung,

[00:33:40] als wenn man jedes Mal from scratch irgendwie in Claude oder ChatGPT von neu anfängt.

[00:33:45] Genau. Und diese drei Tipps würden wir euch mitgeben. Also transkribiert eure Meetings,

[00:33:49] verschriftlich andere Primärquellen, sodass Coding-Agenten Zugriff auf diese Inhalte

[00:33:53] bekommen können. Zweiter Tipp, sammelt die Inhalte an zentraler Stelle, legt die strukturiert ab. Auch

[00:33:58] alte Beispiele, damit ein Agent auch von alten Geschichten lernen kann. Und das dritte ist dann

[00:34:02] einfach, baut euch entsprechende Skills, legt die ab, sodass ihr immer wieder schnell, ohne immer

[00:34:06] neu prompten zu müssen, euch die Content-Pieces eurer Wahl bauen könnt. Ich glaube, das wäre

[00:34:11] wahrscheinlich ein ganz guter Start, oder? Perfekte Zusammenfassung.

[00:34:15] Prima. Ich würde sagen, dann soll das mal reichen für heute. Vielleicht haben wir da ein paar

[00:34:19] Impulse gegeben, würden uns total freuen. Wenn ihr mal irgendwas macht im Bereich Marketing,

[00:34:23] dann schreibt uns bitte. Würde mich total interessieren, wo ihr so AI einsetzt,

[00:34:27] auch außerhalb des Marketings. Machen Sie Folgen über AI in Finance oder Ähnliches. Aber schreibt

[00:34:32] uns gerne an, podcast@kontext.fm. Wir lesen jede E-Mail, sind total dankbar für jede Rückmeldung

[00:34:39] und sind auch immer weiter auf der Suche nach spannenden Gästen. Wenn ihr jemanden kennt,

[00:34:43] der bei euch im Unternehmen oder ihr selbst irgendwas Spannendes baut, schreibt mal eine

[00:34:47] E-Mail. Vielleicht können wir uns einfach mal unverbindlich unterhalten oder auch sogar mal

[00:34:50] hier im Podcast. Ich würde gerne weitere Geschichten hören, weil ich glaube, es passiert gerade so viel

[00:34:53] Kreatives da draußen. Wir probieren unsere Sachen, aber es gibt bestimmt noch Leute,

[00:34:57] die noch viele spannendere Sachen machen. Und wenn euch dieser Podcast gefällt,

[00:35:00] dann würde ich mich freuen, wenn ihr eine kleine Bewertung eurer Wahl irgendwo hinterlasst,

[00:35:04] sei es bei Apple Podcasts, Spotify oder der Plattform, auf der ihr unterwegs seid,

[00:35:08] YouTube etc. Freuen wir uns sehr. Martin, dann sage ich schon mal vielen, vielen Dank für den

[00:35:14] Einblick in deine kleine Content Factory, Fabrik, Brain, wie man es auch mal nennen möchte. Und ich

[00:35:18] bin mir sicher, wir haben nicht das letzte Mal miteinander gesprochen. Hat mich auf jeden Fall

[00:35:22] sehr gefreut, dabei zu sein. Und ja, ich bin schon gespannt auf die nächsten AI-Use-Cases

[00:35:28] hier bei Kontext.fm. Ich auch. Ich auch. Alles klar. Martin, vielen Dank und euch noch einen

[00:35:34] schönen Tag, wo E-Mail gerade zuhört. Bis zur nächsten Folge. Alles Gute.